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Dompfarrer Toni Faber und Erzbischof Josef Grünwidl (bei Entstehung diese Bildes war er noch Apostolischer Administrator) mit einem Kreuz, welches mit Zweigen und "Palmkatzerln" geschmückt wurde.
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Palmzweige, Fußwaschung & Auferstehung

Die Karwoche gleicht einer spirituellen Achterbahnfahrt: vom jubelnden „Hosanna“ des Palmsonntags bis zum erlösenden „Halleluja“ der Osternacht spannt sich ein Bogen voller Dramatik, Stille und Hoffnung. Wer diese Tage bewusst mitfeiert, erfährt das Christentum in seiner tiefsten Dichte – als Weg durch Dunkelheit und Leid hin zu neuem Leben.

In den Trauermetten, meist in der Früh des Karsamstags, werden die Klagelieder des Propheten Jeremia gesungen und dazu nacheinander 14 Kerzen gelöscht, mit Ausnahme der Christuskerze.
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Vom Schweigen zur österlichen Freude

Die Karwoche ist ein Weg zwischen Stille, Passion und aufbrechender österlicher Hoffnung. Ihre Musik führt zum Geheimnis dieser Tage hin: Sie hilft uns, in die kontemplative Betrachtung des Leidens einzutauchen und reißt uns durch die festliche Klangfülle der Osternacht mit.

Fasten wie der Einbruch des Wassers in der Wüste. Hier ein versteckter Wasserfall am Toten Meer.
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Mehr als Sack und Asche

Das Alte und das Neue Testament kennen das Fasten. Sichtbar in Sack und Asche zu gehen, das ist die eine Dimension. Dem Hungrigen das Brot zu brechen, obdachlose Arme ins Haus aufzunehmen, einen Nackten zu bekleiden, das ist die andere. Eine biblische Spurensuche.

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| Theologie
Frühjahrstagung der Bischofskonferenz

Österreichs Bischöfe fordern weltweite Solidarität mit verfolgten Christen, pochen auf Frieden für den Nahen Osten, setzen auf eine Stärkung der Willkommenskultur von Kindern und Familien sowie auf die Bekämpfung der Armut in Österreich und im Ausland. Und sie würdigen den heimischen Religionsunterricht.

Das Fenster im Petersdom in Rom: die wohl berühmteste Darstellung des Heiligen Geistes als Taube.
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Frischer Wind für das Christentum

Der Heilige Geist ist im wahrsten Sinn des Wortes eine mehr als „windige“ Geschichte. Gegenüber dem SONNTAG beschreibt der deutsche Theologe Jörg Lauster das Wirken des Geistes in seinen vielen Facetten.

Thomas Prügl: Was die Kirche in Wien mit einem Provinzialkonzil 1858 geregelt hat.
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Konziliengeschichtsforschung

Vom 23. bis zum 25. Februar tagte die „Gesellschaft für Konziliengeschichtsforschung“ in Wien. Der „Schirmherr“ der Veranstaltung, der Wiener Kirchenhistoriker Thomas Prügl, erläutert gegenüber dem SONNTAG die große Bedeutung der kleinen lokalkirchlichen Synoden. Eine davon trat 1858 in Wien zusammen.

Jesus, wiederkommend: Detail aus dem "Jüngsten Gericht" von Stefan Lochner.
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Endzeitliche Wiederkunft Christi

Ist das Ende (der Welt) nahe? Oder vereinfacht gesagt: Apocalypse Now? Gegenüber dem SONNTAG beschreibt der Innsbrucker Universitätsprofessor Willibald Sandler die christliche Hoffnung auf Vollendung jenseits der schrillen Szenarien des Weltuntergangs. Und was passieren wird, wenn Jesus (wieder)kommt, um die Lebenden und Toten zu richten.

Chanukka bei Or Chadasch in Wien: Rabbiner Tobias Moss mit Gitarre.
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... dass die Welt eine bessere wird ...

Seit dem Jahr 2000 begehen die christlichen Kirchen in Österreich am 17. Jänner den „Tag des Judentums“ – zum „bußfertigen Gedenken an die jahrhundertelange Geschichte der Vorurteile und Feindseligkeiten zwischen Christen und Juden“. Eric Frey, Präsident von „Or Chadasch“, über die Entwicklung und Vertiefung des christlich-jüdischen Gesprächs.

Das Vorbild bis heute: Jesus war „berührbar“ und er selbst „berührte“.
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Österreichische Pastoraltagung

„Inwiefern wird Jesus zur Antwort auf menschliche Prägung?“: So lautet der Titel des Vortrags der Schweizer Therapeutin Monika Renz bei der Österreichischen Pastoraltagung. Vom 8. bis zum 10. Jänner kommen hunderte Seelsorgerinnen und Seelsorger im Salzburger Bildungszentrum Sankt Virgil zusammen.

Das Leuchten der Chanukka‑Kerzen bildet den Kern des jüdischen Lichterfestes. Oscar Deutsch (links in der Mitte) plädiert für die Sichtbarkeit des gelebten jüdischen Lebens in Österreich.
| Theologie
Feste der Hoffnung und des Lichts

Sowohl das jüdische Lichterfest Chanukka als auch das christliche Weihnachtsfest stehen zunehmend im Fadenkreuz terroristischer Gewalt – zuletzt wurde in Deutschland ein Anschlag auf einen Weihnachtsmarkt vereitelt, während in Sydney ein Chanukka‑Fest blutig attackiert wurde. Doch nicht nur die Bedrohung verbindet diese beiden Feste. Beide zeigen: Das Licht und das Miteinander bleiben stärker als die Angst.

Wolfgang Palaver sprach in einem Vortrag am 2. Dezember an der Universität Wien über die Weltvorstellung von Peter Thiel.
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Die Gedankenwelt des Peter Thiel

Immer öfter taucht der Name eines amerikanischen Tech-Milliardärs auch im Bereich der Theologie auf. Der langjährige Innsbrucker Universitätsprofessor für Christliche Gesellschaftslehre Wolfgang Palaver führte bei einem Vortrag in Wien in das Denken von Peter Thiel ein.