Valentinstag: Segen für Liebende

Valentinstag
Ausgabe Nr. 6
  • Leben
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Auch zum Valentinstag: Segnen gehört zu den Urgesten der Menschheit.
Auch zum Valentinstag: Segnen gehört zu den Urgesten der Menschheit. ©Erzdiözese Wien/Stephan Schönlaub

Segensfeiern für Liebende am Valentinstag: Am 14. Februar können sich Paare oder auch Menschen, die auf der Suche nach einem Partner sind, segnen lassen.

Die wohl traditionsreichste „Segnung der Liebenden“ in Österreich leitet Dompfarrer Toni Faber auch heuer am 14. Februar um 20:00 Uhr im Stephansdom. Dieser Gottesdienst wird mit all jenen gefeiert, die ihre erfüllte oder sehnsüchtig erhoffte Liebe unter den Schutz und Segen Gottes stellen wollen. Alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer an diesem Gottesdienst, ob Paare oder Einzelpersonen, sind zum Abschluss der Feier eingeladen, den Zuspruch von Gottes Segen in einem persönlichen Gebet mit Handauflegung zu erfahren. Gestaltet wird der Abend mit Liebesgedichten und Liebesliedern.

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Valentinstag: Valentin und die Blumen

Was das Blumen-Schenken anlangt, so wird überliefert, dass der heilige Bischof Valentin von Terni frisch verheirateten Ehepaaren Blumen geschenkt haben soll – aus seinem eigenen Garten. Valentin soll, so eine Variante der Überlieferung, im Jahr 269 als Märtyrer gestorben sein. Der kirchliche Gedenktag des Heiligen wird seit dem Jahr 350 am 14. Februar begangen.

Was ist ein Segen zum Valentinstag?

„Der Mensch ist segensbedürftig. Er verlangt nach Heil, Schutz, Glück und Erfüllung seines Lebens“, weiß das „Benediktionale“, die offizielle Studienausgabe des „Segensbuches“ für die Diözesen des deutschen Sprachraums. Segnen hat nichts mit Magie oder Zauberei zu tun. Denn, so das Benediktionale: „Das Segnen gehört zu den Urgesten des Menschen“. Anzutreffen in allen Religionen. Schon in der Geschichte Israels gewinnt der Segen an Bedeutung und steigert sich bis zum „Höhepunkt“ Jesus Christus, der allen in Israel die Gnade und den Segen Gottes zuwendet. Die Kirche wird mit den Aposteln die Trägerin der Gnade und des Segens Jesu Christi. „Wenn die Kirche segnet, handelt sie im Auftrag des auferstandenen Herrn und in der Kraft seines Geistes, den er ihr als bleibenden Beistand verliehen hat. Sie preist Gott für seine Gaben. Sie ruft seinen Segen auf die Menschen herab und auf das, was sie schaffen und was ihnen dient“, heißt es im „Benediktionale“. Darin findet sich auch eine Kurzdefinition des Segens: „So bezeugen auch die Segnungen der Kirche die liebende Sorge Gottes um den Menschen und seine Welt.“

Autor:
  • Stefan Kronthaler
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