„Romaria“ wirbt für Solidarität

Gemeinsam unterwegs
Ausgabe Nr. 16
  • Soziales
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Verschiedene Pfarren, wie hier die Pfarre Sankt Johann Nepomuk aus dem 2. Wiener Gemeindebezirk, gehören dem Pfarrnetzwerk Asyl an, das Hauptveranstalter der „Romaria“ ist.
Verschiedene Pfarren, wie hier die Pfarre Sankt Johann Nepomuk aus dem 2. Wiener Gemeindebezirk, gehören dem Pfarrnetzwerk Asyl an, das Hauptveranstalter der „Romaria“ ist. © Pfarrnetzwerk Asyl
Jung und Alt macht sich bei der „Romaria“ stark für geflüchtete Menschen.
Jung und Alt macht sich bei der „Romaria“ stark für geflüchtete Menschen. © Pfarrnetzwerk Asyl

Die „Romaria“, der Solidaritätsweg mit Geflüchteten, feiert 2025 bereits ihr 15-jähriges Jubiläum. In diesem Jahr findet sie am 25. April statt.

Organisiert vom Pfarrnetzwerk Asyl in Kooperation mit der Katholischen Aktion, der Pfarrcaritas und den Steyler Missionaren, stellt die „Romaria“ in diesem Jahr die Hoffnungen und Ängste von Geflüchteten in den Mittelpunkt. „Die Menschen, die zu uns kommen, haben große Hoffnungen, aber auch große Ängste“, sagt Árpád Paksánszki, einer der Verantwortlichen im Pfarrnetzwerk Asyl und Diakon in der Pfarre Hildegard Burjan, Wien 15. „Darauf wollen wir aufmerksam machen und wir wollen zeigen, wie diese Hoffnungen und Ängste sich etwa in den Bereichen der Arbeit, der Sprache und des Wohnens manifestieren können. Wir wollen damit dazu beitragen, dass Geflüchtete nicht als Problem, sondern in all ihrer Vielseitigkeit als Menschen wahrgenommen werden, als unsere Schwestern und Brüder, die unsere Hilfe benötigen. Mit der ‚Romaria‘ treten wir für einen menschenwürdigen Umgang mit geflüchteten Menschen ein.“

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Romaria: Ein sichtbares Willkommen

Ihren Anfang nimmt die „Romaria“ in diesem Jahr in der Pfarre Liesing (1230 Wien, Färbermühlgasse 6). Von dort führt der Weg zum Liesinger Platz und weiter über den Österreichischen Integrationsfonds (1230 Wien, Lastenstraße 19) zur Pfarre Erlöserkirche in der Endresstraße (1230 Wien, Endresstraße 57a). Zum Abschluss gibt es eine Agape mit der Gelegenheit auch zum persönlichen Austausch.
Als sichtbares Zeichen der Solidarität bitten die Initiatoren des „Romaria“-Solidaritätswegs in diesem Jahr alle Teilnehmenden, ein Häferl mitzubringen. „Wir wollen dieses dann mit einer guten Botschaft füllen und Neuankömmlingen überreichen“, sagt Árpád Paksánszki.
 

Romaria für Bewusstseinsbildung

Die „Romaria“ ist von der gleichnamigen brasilianischen Landlosenwallfahrt inspiriert, bei der eine religiöse Pilgerfahrt mit dem politischen Einsatz gegen Unterdrückung und Ausbeutung verbunden wird. In den vergangenen Jahren seit ihrer Entstehung beteiligten sich tausende Menschen – Österreicherinnen und Österreicher, wie auch Flüchtlinge und Asylwerberinnen und -werber – an der Veranstaltung. Eine Anmeldung für die Teilnahme an der Romaria ist nicht erforderlich. 

Das Pfarrnetzwerk Asyl als Hauptveranstalter der „Romaria“ setzt sich aus Pfarren in Wien und Umgebung zusammen, die regelmäßig gemeinsame Aktionen planen und durchführen. Ziel ist es, mit Vorträgen und anderen Angeboten zur Bewusstseinsbildung beizutragen.

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  • Portraitfoto von Andrea Harringer
    Andrea Harringer
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