Katholisches Kloster in Kiew beschädigt

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Ein Raketentreffer auf das Nachbarhaus schlug im Kiewer Dominikanerkloster Fenster und Türen aus. Auch die Buntglasfenster in der Kapelle waren betroffen.
Ein Raketentreffer auf das Nachbarhaus schlug im Kiewer Dominikanerkloster Fenster und Türen aus. Auch die Buntglasfenster in der Kapelle waren betroffen. ©Petro Balog
Prior Petro Balog dokumentierte den Schaden am Kloster mit Fotos, die er auf Facebook postete.
Prior Petro Balog dokumentierte den Schaden am Kloster mit Fotos, die er auf Facebook postete. ©Petro Balog

Bei den massiven russischen Luftangriffen auf die Ukraine am Pfingstwochenende ist auch das Dominikanerkloster in Kiew beschädigt worden.

Eine Rakete habe am frühen Sonntagmorgen ein Nachbargebäude getroffen, teilte der Prior des Klosters, Petro Balog, laut Katholischer Nachrichten-Agentur (KNA) auf Facebook mit. "Fast all unsere Fenster und Türen wurden zerstört, insgesamt mehr als 40." Manchmal habe es den Eindruck, dass in Russland "Wilde und nicht Menschen" regierten, so Balog mit Blick auf die jüngsten Angriffe. Das Kloster hat eine Kollektion für Fenster und Türen gestartet. 

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Fotos vom beschädigten Dominikanerkloster in Kiew (Anklicken zum Vergrößern):

©Petro Balog
©Petro Balog
©Petro Balog
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©Petro Balog
©Petro Balog
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©Petro Balog

Schäden an Kloster und Kapelle in Kiew

Nach Angaben des Leiters der ukrainischen Dominikaner-Provinz, Jaroslaw Krawiec, gab es auch Schäden an den Klosterzellen der Ordensleute, der Kapelle und Räumen des Thomas-von-Aquin-Instituts in Kiew. Die römisch-katholische Hochschule eröffnete 1992 und wurde 2000 der Päpstlichen Universität Sankt Thomas von Aquin angegliedert. Die Ordensbrüder und ihre Gäste blieben demnach unverletzt.

2 Tote und 87 Menschen in Kiew verletzt

Laut Behördenangaben wurden bei dem russischen Angriff am Sonntag in Kiew zwei Menschen getötet und 87 verletzt.

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  • Kathpress
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