Das Beste aus dem Leben machen

SONNTAGs-Jause
Ausgabe Nr. 50
  • Sonntagsjause
Autor:
Danielle Spera zu Gast in der Sonntagsredaktion.
„Das Wichtigste ist, dass wir miteinander reden!“, sagt Danielle Spera. ©Redaktion
Chefredakteurin Sophie Lauringer (li.) und Danielle Spera (re.) lassen sich bei der Podcast-Aufnahme die Barches schmecken.
Chefredakteurin Sophie Lauringer (li.) und Danielle Spera (re.) beim Austausch über die Religionen hinweg. ©Redaktion

Die SONNTAGs-Jause vom 12. Jänner 2025 mit der jüdischen Dialogpartnerin Danielle Spera. Die ehemalige ORF-Journalistin steht gerne in Austausch mit anderen. Sie hat für uns Barches, ihr liebstes Sabbat-Gebäck, mitgebracht.

An die biblische Sara hätte Danielle Spera viele Fragen, sie selbst ist gerne im Dialog mit anderen. Das hat sie als ORF-Journalistin gemacht oder im Jüdischen Museum. Sie hat zwei Bücher geschrieben, in denen sie sich mit dem Islam mit Ramazan Demir und mit der katholischen Kirche mit Toni Faber austauscht. Es verbindet die Religionen viel, auch wenn Danielle Spera nicht die Schwester des Wiener Dompfarrers ist, wie manche aufgrund des Titels „Wie ein jüngerer Bruder“ annehmen.

Werbung

Ein Glaube voller Freude

Leidenschaftlich wird sie, wenn es um den Krieg in Israel geht. Wenn sich alle an die zehn Gebote halten würden, sähe die Welt besser aus, ist sich Danielle Spera sicher. Sie bemüht sich, jeden Tag das Beste aus dem Leben zu machen und zeigt, dass das Judentum, obwohl eine sehr kleine Religion, den Glauben voller Freude lebt. Demütig und dankbar ist sie, dass wir in Österreich in Frieden leben.

Und was jausnet Danielle Spera? Für die Aufnahme hat sie das Rezept für Barches mitgebracht. Dieses Germgebäck bäckt sie jeden Freitag für den Sabbat, den wöchentlichen Ruhetag im Judentum: „Es ist zeitaufwändig, aber nicht kompliziert!“

 

Barches
Barches ©Creative Commons

Rezept: Barches

 

Zutaten

7 Gramm Germ

1 Teelöffel Zucker

200 Gramm warmes Wasser

1 Ei

50 Gramm Honig

3 Esslöffel Öl

1 Teelöffel Salz

900 Gramm Mehl

 

Zubereitung

Germ, Zucker mit 50 Gramm warmen Wasser vermischen, 15 Minuten gehen lassen.

 

Ei, Honig, Öl, Salz, 150 Gramm warmes Wasser und etwa 600 Gramm Mehl vermischen, bis ein lockerer Teig entsteht. Den Rest des Mehls langsam dazugeben. Der Teig soll weich sein, aber nicht klebrig. Dann einige Minuten kneten.

 

Mit einem feuchten Tuch zudecken und 90 Minuten warm stellen, der Teig sollte sich schließlich verdoppelt haben. Etwas niederdrücken und 10 Minuten stehen lassen.

 

Flechten, auf geöltes Blech geben und weitere 30-40 Minuten aufgehen lassen.

 

Mit Ei bestreichen und bei 190 Grad etwa 18 Minuten backen.

 

Copyright Bild: Creative Commons

Autor:
  • Sophie Lauringer
0:00
0:00
Werbung

Neueste Beiträge

Advertorial
Ausbildung am Konservatorium für Kirchenmusik
Diözesankonservatorium

In den drei Ausbildungszweigen "Kirchenmusik", "Lied-Messe-Oratorium" sowie "Neues Geistliches Lied“ werden Schülerinnen und Schüler auf die vielfältigen Aufgaben, als Kirchenmusikerinnen und Kirchenmusiker vorbereitet.

| Spiritualität
Himmel & Erde

Wir steuern den Frühling an! Wer freut sich nicht auf die kleinen Knospen und Blüten? Einige dieser ersten aufblühenden Pflanzen stellen wir in unserem Magazin vor. Wir haben uns auch mit dem Fasten beschäftigt. Ein Überblick über unsere Beiträge im Frühjahrsmagazin.

| Theologie
Palmzweige, Fußwaschung & Auferstehung

Die Karwoche gleicht einer spirituellen Achterbahnfahrt: vom jubelnden „Hosanna“ des Palmsonntags bis zum erlösenden „Halleluja“ der Osternacht spannt sich ein Bogen voller Dramatik, Stille und Hoffnung. Wer diese Tage bewusst mitfeiert, erfährt das Christentum in seiner tiefsten Dichte – als Weg durch Dunkelheit und Leid hin zu neuem Leben.