Wir sind näher dran

5. Mai: Tag des Lokaljournalismus
Ausgabe Nr. 18
  • Leben
Autor:
Der Tag des Lokaljournalismus möchte bewusst machen, wie wichtig Lokalmedien sind. Von unserer Redaktion beim Wiener Stephanspatz aus, fahren wir Redakteurinnen und Redakteure in die Pfarren und Gemeinden der Erzdiözese Wien, um für Sie wöchentlich zu berichten.
Der Tag des Lokaljournalismus möchte bewusst machen, wie wichtig Lokalmedien sind. Von unserer Redaktion beim Wiener Stephanspatz aus, fahren wir Redakteurinnen und Redakteure in die Pfarren und Gemeinden der Erzdiözese Wien, um für Sie wöchentlich zu berichten. ©Stephan Schönlaub/TDL-Logo IPPEN.Media/Drive
©IPPEN.Media/Drive

Was passiert eigentlich in unseren Pfarrgemeinden? Wer berichtet über Kirchenfeste sowie neue Projekte und gibt Einblicke in Kultur und Glauben? Genau hier zeigt sich, wie wichtig Lokaljournalismus für das kirchliche Leben ist. Doch was ist „Lokaljournalismus“ überhaupt?

Am 5. Mai 2026 startet der Tag des Lokaljournalismus in die zweite Runde. 2025 ins Leben gerufen, lenkt die Initiative den Fokus auf die Geschichten der umliegenden Gemeinden. Diese Form der Berichterstattung informiert nicht nur, sie verbindet Menschen mit ihrer Region. Sie stärkt das Vertrauen in die Gemeinschaft. Und sie stärkt besonders den Dialog zwischen der Leserschaft und den Redaktionen – wie auch der SONNTAG für die Region Wien und das östliche Niederösterreich berichtet. 

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Raus aus den Redaktionen

Unter dem Motto „Raus aus den Redaktionen, rein ins Leben“ beteiligen sich länderübergreifend Regionalverlage aus Deutschland, Österreich, der Schweiz und Luxemburg an Aktionen vor Ort. Es wimmelt nur so von Redaktionsbesuchen oder Newscamps, die einen direkten Kontakt mit der Gemeinde ermöglichen. Doch ein Tag im Jahr reicht so manchen Lokalmedien nicht. Die Redaktionen öffnen ihre Türen für Schulklassen, beteiligen sich an den Jugendmedientagen, laden ihre Leser und Leserinnen zu Veranstaltungen ein oder halten den Verlagsalltag virtuell fest.

„Raus aus den Redaktionen, rein ins Leben“

Einige Aktionen wirken, als wären sie auf das jüngere Publikum abgestimmt, und das aus gutem Grund. Der Lokaljournalismus droht von nachfolgenden Generationen kaum noch wahrgenommen zu werden – nicht, weil er nicht existiert, sondern weil er in deren Medienwelt nicht mehr auftaucht. So ist es umso wichtiger, dort aufzutreten, wo das Publikum ist: in den Gemeinden wie auch in den Pfarren, aber auch in den sozialen Medien. Diese Art der Berichterstattung rückt die unverzichtbare Säule der Demokratie in den Mittelpunkt und gibt Anlass dazu, mit unseren Lesern und Leserinnen jeder Altersgruppe in Kontakt zu treten.

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Viele Punkte, eine Botschaft

Auch das diesjährige Logo des Lokaljournalismus wurde keinesfalls vernachlässigt – ganz im Gegenteil: Es wurde kreativ gestaltet und bringt die Grundessenz der Initiative klar zum Ausdruck. Jeder einzelne dieser bunten Punkte steht für die Menschen vor Ort. Ein knallroter Punkt ist bewusst in der Mitte platziert. Er repräsentiert die Journalisten und Journalistinnen, die den Menschen dort begegnen, wo sich ihr Leben abspielt. Das Logo wird so zum Sinnbild für genau das, was diese Aktion ausmacht: Nähe, Diskurs und Verbindung.

Nah den Menschen, nah dem Glauben

Als Kirchenzeitung ist es ebenso unser Anliegen, lokale Beiträge zu liefern. Wir verstehen uns als Teil der Bewegung und stehen dafür ein, sichtbar zu machen, was in den Pfarren wächst und gelingt. Ob Feste, Projekte, Begegnungen oder spirituelle Impulse – wir möchten Menschen miteinander verbinden und zeigen, wie vielfältig Glaube heute gelebt wird. Ebenso wichtig ist es für uns auch, junge Menschen für diese Art des Journalismus sowie für die Kirche zu begeistern.

Der Tag des Lokaljournalismus ist unser Versprechen: Eine lebendige Demokratie braucht starke, unabhängige Lokalmedien in der Kirche und in der Region. Die Initiative fasst es in diesem Sinn zusammen: „Wir sind näher dran. Und wir bleiben es.“

Autor:
  • Anna-Theresa Geringer
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