Wieder läuten die Glocken

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Ausgabe Nr. 31
  • Meinung
Am Freitag setzen die Glocken aller 3.000 katholischen Pfarrenum 15:00 Uhr durch ein fünfminütiges Glockenläuten ein hörbares Zeichen gegen den weltweiten Hunger.
Am Freitag setzen die Glocken aller 3.000 katholischen Pfarrenum 15:00 Uhr durch ein fünfminütiges Glockenläuten ein hörbares Zeichen gegen den weltweiten Hunger. ©Stephan Schönlaub/Erzdiözese Wien

Chefredakteurin Sophie Lauringer über das Läuten von Glocken in 3.000 katholischer Pfarren um auf den weltweiten Hunger aufmerksam zu machen.

Am Freitag ist es wieder so weit. Die Glocken aller 3.000 katholischen Pfarren setzen um 15:00 Uhr durch ein fünfminütiges Glockenläuten ein hörbares Zeichen gegen den weltweiten Hunger.  

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Glocken läuten zur Sterbestunde Jesu

Die Aktion geht auf einen Beschluss der Bischofskonferenz zurück und wird in Kooperation mit der Caritas durchgeführt. Das österreichweite Glockenläuten am 31. Juli soll ein Zeichen für mehr globale Solidarität setzen und zum gemeinsamen Engagement gegen Hunger und Klimakrise aufrufen. Ja, sie fällt bewusst auf die Sterbestunde Jesu und soll damit auf das Leid von weltweit rund 645 Millionen hungernden Menschen hinweisen. Das Glockengeläut sei „ein hörbares Zeichen unserer gemeinsamen Verantwortung“, betont dazu Caritas-Präsidentin Nora Tödtling-Musenbichler. Denn Hunger zähle weiterhin zu den größten humanitären Herausforderungen der Zeit. 

Glockenläuten soll auf weltweiten Hunger aufmerksam machen

Es sei eine „Tragödie“, sagt sie, dass Menschen weiterhin verhungern: „Sowohl die Ressourcen als auch das Wissen für die Beendigung des Hungers sind vorhanden – wir können helfen. Mit dem Glockenläuten wollen wir auf diesen Skandal aufmerksam machen. Wir dürfen die Millionen Menschen, die unmittelbar von Hunger betroffen sind, nicht vergessen. Es ist eine Frage des Wollens und der damit verbundenen politischen Entscheidungen, den weltweiten Hunger zu beenden.“ Verschärft wird die dramatische Situation durch die Klimakrise: 3,3 bis 3,6 Milliarden Menschen lebten in Regionen, die bereits stark von den Folgen der Klimakrise betroffen sind.Keine guten Zahlen, aber gut gesprochen. Erinnern wir uns daran, wenn wir wieder zuhören, beim mahnenden Geläut – auch wenn es schade ist, dass wir es jährlich wiederholen müssen. 

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