Unüberhörbare Frauenstimmen

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Ausgabe Nr. 37
  • Meinung
Unüberhörbare Frauenstimmen: Eine Statue von Mutter Teresa in Rom. Die Ordensfrau aus Kalkutta war  bekannt als „Mutter der Armen“.
Unüberhörbare Frauenstimmen: Eine Statue von Mutter Teresa in Rom. Die Ordensfrau aus Kalkutta war bekannt als „Mutter der Armen“. ©istock

Chefredakteurin Sophie Lauringer über Mutter Teresa, die Wiener Chormädchen und andere unüberhörbare Frauenstimmen.

Im September stehen Frauenthemen im Fokus – man muss nicht immer auf den weltlich herbeigerufenen Weltfrauentag im März warten. Vor zehn Jahren wurde Mutter Teresa heiliggesprochen – sie war schon in meinem Religionsbuch in der Volksschule abgebildet und das ist doch einige Jahrzehnte her. Ihre Radikalität in der Armut mutet mehr als streng an, ihre Aussagen berühren noch immer, wenn sie zum Beispiel sagte: „Wenn Du keine hundert Menschen füttern kannst, dann füttere nur einen.“ 

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Frauenstimmen: Auftritt der Wiener Chormädchen

Nach Wien: Die Wiener Chormädchen haben endlich ihren ersten großen Auftritt. Zugegeben, ihre männlichen Kollegen haben schon unter Antonio Salieri gesungen, aber ab jetzt sind sie monatlich fix bei den Sonntagsmessen in der Hofburgkapelle dabei. Wir wünschen ihnen das Allerbeste – ebenso wie Ursula Magnes, die als erste Frau die Hofburgkapelle leitet. Davor war sie jahrzehntelang Kollegin bei radio klassik Stephansdom. Natürlich diskutieren wir auch in katholischen Medien das Kopftuchverbot für Mädchen an den Schulen. Kollegin Monika Slouk hat in dieser Ausgabe den Kommentar dazu geschrieben. 

Gottesmutter Maria

Und wir blicken im September auf die Gottesmutter. Maria Namen, das große Fest am 12. September, ist gerade in der Erzdiözese noch immer präsent. An diesem Tag siegte im Jahr 1683 das christliche Heer über die osmanischen Besatzer Wiens, die damals die Existenz der Stadt bedrohten. Heute steht das Friedensgebet im Mittelpunkt, zu dem alljährlich in den Stephansdom eingeladen wird. Ein Detail zum 12. September: Der Gedenktag gilt im Bauernkalender als Ende des Sommers: „An Mariä Namen sagt der Sommer Amen.“

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