Sonderläuten der Pummerin

Probeläuten
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Die Pummerin läutet oft als Probe um der auch der Öffentlichkeit die "Stimme Österreichs" zu zeigen.
Die Pummerin läutet oft als Probe um der auch der Öffentlichkeit die "Stimme Österreichs" zu zeigen. ©Stephan Schönlaub

Wenn Sie am Donnerstag ab 10 Uhr die Pummerin läuten hören, dann haben Sie keinen katholischen Tinnitus, sondern hören das Probeläuten der bekannten Glocke. 

Österreichs berühmteste Glocke, die "Pummerin", wird am Donnerstag (16. Oktober) ab 10 Uhr ausnahmsweise mehrfach zu hören sein. Normalerweise tönen ihre tiefen Glockenschläge über der Stadt Wien nur zu Silvester, an hohen Festtagen wie Weihnachten und Ostern, am Nationalfeiertag oder zur Papstwahl. Im Zuge notwendiger Reparaturarbeiten wird es am Donnerstag ein Probeläuten geben, um Feinabstimmungen vorzunehmen, teilte die Erzdiözese Wien mit. Die Reparatur führt die renommierte Glockenfirma Grassmayr aus Innsbruck durch.

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Sonderläuten wegen Reparaturarbeiten

Das im Zuge von Reparaturarbeiten angekündigte Sonderläuten der Pummerin am Wiener Stephansdom war ursprünglich für Montag vorgesehen, musste aber wegen fehlender elektronischer Teile verschoben werden. Das spezielle Ersatzteil - das "etwas größer als eine Zigarettenschachtel" ist - sei nun eingetroffen und werde am Donnerstag ab zirka 8 Uhr morgens eingebaut, hieß es vonseiten der Erzdiözese Wien.

Fakten zur "Stimme Österreichs"

Die Pummerin im Nordturm des Wiener Stephansdoms zählt zu den größten Glocken Europas und beeindruckt auch mit ihren technischen Daten: 21.383 Kilo schwer, 2,94 Meter hoch, 3,14 Meter Durchmesser, die Metallwand bis zu 23 Zentimeter stark. Einmal angeschlagen, hallt die Glocke etwa 200 Sekunden nach. Im Nordturm von St. Stephan hängt die Pummerin seit 1957. Die gleichnamige Vorgängerglocke stürzte 1945 als Folge des verheerenden Brandes in der letzten Weltkriegsphase in das Innere des Stephansdoms herab und zerschellte dort. Die jetzige Pummerin wurde 1951 in St. Florian bei Linz vorrangig aus dem geborgenen Material der alten Glocke neu gegossen.

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