Wie Sterne unseren Glauben bestimmen

SONNTAGs-Jause
Ausgabe Nr. 50
  • Sonntagsjause
Autor:
Markus Tiwald zeigt einen Zimtstern
Markus Tiwald mach Zimtsterne - sie haben aber für ihn doch sehr viele Kalorien. ©Redaktion
Zimtsterne auf einem Teller
Süße Zimtsterne erinnern uns an die Sterne im Himmel und zeigen ihre Bedeutung für uns. ©Redaktion

Am 5. Jänner 2025 ist Markus Tiwald, der Bibelwissenschafter, der gerne in den Himmel und auf die Sterne schaut bei der SONNTAGs-Jause zu Gast. Zur Jause gab es Zimtsterne.

Der Bibelwissenschafter fragt in der SONNTAGs-Jause mit süßen Zimtsternen: „Welchen Sternen folgen wir?“ Der Priester zitiert dabei den Romantiker Joseph von Eichendorff: „Und ich wandre aus den Mauern bis hinaus ins freie Feld, hehres Glänzen, heil’ges Schauern! Wie so weit und still die Welt! Sterne hoch die Kreise schlingen, aus des Schnees Einsamkeit steigt’s wie wunderbares Singen – O du gnadenreiche Zeit!“ Dann fühlt sich Markus Tiwald durch einen Blick in den Himmel mit dem Hergott verbunden. Er erzählt wie die Sterne unseren Glauben bestimmen. 

Werbung

Sterne gehen auf

Bei der Geburt von bedeutenden Menschen geht ein Stern auf, so ein alter Glaube in der Antike. Darüber berichtet auch die Bibel im Matthäusevangelium: Sterndeuter lassen sich vom Stern von Betlehem zu Jesus leiten. 

Markus Tiwald ist heute ein seriöser Universitätsprofessor. In seiner Kindheit war er ein schlimmer Sternsinger und hat gleich einmal bei einem Kampfduell drei Zacken verloren, wie er bekennt.

Zimtsterne auf einem Teller
Süße Zimtsterne erinnern uns an die Sterne im Himmel und zeigen ihre Bedeutung für uns. ©Redaktion

Rezept: Zimtsterne

Zimtsterne sind wunderbar nussig und ein Klassiker. Sie schmecken besonders gut in der Weihnachtszeit und erinnern uns an die Sterne im Himmel.

 

Zutaten (für 40 Stück):

Für den Teig

  • Zwei Eiweiß
  • 100 Gramm Staubzucker gesiebt
  • 350 Gramm Mandeln gemahlen
  • eineinhalb Teelöffel Zimt

 

Für den Guss

  • ein Eiweiß
  • 100 Gramm Staubzucker

 

Zubereitung

Die Eiweiße halb steif schlagen. Dann langsam den gesiebten Staubzucker darüber sieben und weiter schlagen, bis der Eischnee steif ist. Mandeln und Zimt unterheben, bis ein homogener Teig entsteht. Teig in Folie einpacken und über Nacht kühl lagern. Den Teig auf einer mit Mandeln zwischen Lebensmittelfolien rund 0,5 Zentimeter dick ausrollen und mit einem Ausstecher Sterne ausstechen. Die Formen zwischendurch immer wieder in kaltes Wasser tauchen, damit der Teig nicht anklebt. Teigreste nochmal zusammenkneten und erneut ausrollen und weiter Sterne ausstechen.

 

Sterne auf zwei mit Backpapier belegten Blechen verteilen. Für den Guss das Eiweiß fast steif schlagen, dabei gegen Ende den gesiebten Staubzucker einrieseln lassen und immer weiter schlagen, bis der Eischnee schön glänzt und nicht mehr zu weich ist. Das Backrohr auf 100 Grad Umluft vorheizen. Die Sterne vorsichtig mit dem Guss bestreichen und etwas 13-20 Minuten im Ofen trocknen lassen. Sie sollten schön weiß bleiben und noch etwas weich sein.

©David Kassl

Sendungen auf radio klassik Stephansdom

Hier finden Sie Radiosendungen mit Markus Tiwald: 

Autor:
  • Sophie Lauringer
0:00
0:00
Werbung

Neueste Beiträge

Advertorial
Ausbildung am Konservatorium für Kirchenmusik
Diözesankonservatorium

In den drei Ausbildungszweigen "Kirchenmusik", "Lied-Messe-Oratorium" sowie "Neues Geistliches Lied“ werden Schülerinnen und Schüler auf die vielfältigen Aufgaben, als Kirchenmusikerinnen und Kirchenmusiker vorbereitet.

| Kunst und Kultur
Welttag des Buches

Seit 1996 wird am 23. April der Welttag des Buches begangen. Manuel Herder vom gleichnamigen Verlag und Barbara Kornherr vom Wiener Dom-Verlag über die Kultur des Lesens und den Wert der gedruckten Bücher.

| Hirtenhund
Hirtenhund

Der Hirtenhund bellt diese Woche über die wütenden Postings von US-Präsident Donald Trump gegen Papst Leo XIV und ein seltsames KI-Bild.