Frieden konkret fördern

Stiftung Pro Oriente
Ausgabe Nr. 18
  • Politik
Autor:
Der erste Schritt zu Frieden und Versöhnung: aufeinander zugehen, miteinander reden und einander zuhören.
Der erste Schritt zu Frieden und Versöhnung: aufeinander zugehen, miteinander reden und einander zuhören. © istock.com/fizkes

Initiativen für Frieden und Versöhnung stärker sichtbar machen und international vernetzen – das will die Stiftung Pro Oriente mit ihrem Projekt „Healing of Wounded Memories“. Nun ist dazu auch ein Buch entstanden.

„Healing Memories Amidst a Broken World“ (Erinnerungen heilen in einer kaputten Welt) – so lautet der Titel eines neuen Buches, das von der deutschen Theologin Regina Elsner und der Programmdirektorin der Stiftung Pro Oriente, Viola Raheb, herausgegeben wurde. Die Publikation umfasst etwa 30 Beiträge von Teilnehmenden des Pro-Oriente-Projekts „Healing of ­Wounded Memories/Verletzte Erinnerungen heilen“, mit dem Pro Oriente sich seit November 2023 bemüht, Initiativen für Frieden und Versöhnung in Krisen­regionen in Europa und Nahost zu fördern und zu vernetzen. 

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Wunden heilen, humane Welt und Frieden fördern

Mehr als 200 Expertinnen und Experten, Kirchenvertreter und zivilgesellschaftlich Engagierte haben an den Veranstaltungen, die im Rahmen dieses Projektes in Wien, aber auch in der Ukraine, in Südosteuropa und im Nahen Osten abgehalten wurde, teilgenommen. Viele von ihnen haben in der Folge auch Beiträge zu ihren Themen verfasst, die im Pro-Oriente-Blog veröffentlicht wurden. Ein Großteil dieser Beiträge, aber auch bisher unveröffentlichte Arbeiten flossen nun in das Buch „Healing Memories Amidst a Broken World“ ein.

Die darin versammelten Stimmen aus unterschiedlichen christlichen Traditionen würden dazu beitragen, „Wunden zu heilen“ und eine „humanere Welt“ zu fördern, so Pro -Oriente-Präsident Clemens Koja. Zugleich handle es sich um Perspektiven, die im Umfeld von Krieg und Polarisierung oft zu wenig Gehör fänden. Die Beiträge reichen von theologischen Grundlagen über regionale Erfahrungen bis hin zu Perspektiven für die Zukunft ökumenischer Beziehungen. 

©pro oriente/AphorismA

Buchtipp


Das Buch „Healing Memories Amidst a Broken World. Christian Voices and Theologies from Europe and the Middle East“ ist im Aphorisma-Verlag erschienen. 


Healing Memories Amidst a Broken World. Christian Voices and Theologies from Europe and the Middle East, von Hrsg. Regina Elsner und Viola Raheb, AphorismA, 150 Seiten, ISBN-13: 978-3-86575-733-3, EUR 10,-
 

Autor:
  • Portraitfoto von Andrea Harringer
    Andrea Harringer
  • Kathpress
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