Untergekommen
Ihnen gesagt
Woche für Woche aktuelle und relevante Themen für Sie zu identifizieren und aufzubereiten, ist unsere Aufgabe. Und dann bleiben wir hängen bei einer Meldung bei einer Nachricht. Mitten in der Hitzewelle der ersten Augustwoche, ist mir das passiert bei einem Posting auf Facebook: Magdaléna Tschmuck, umtriebige Kirchenmusikerin und Pastoralassistentin, schrieb das schreckliche Wort „austherapiert“. Sie machte den letzten Weg ihrer Krebserkrankung öffentlich, ebenso wie den Verlauf in den vier Jahren davor. Betroffen von der Klarheit und der stetigen Hoffnung und Freude am Leben, besorgte ich mir ihre Mobilnummer und konnte innerhalb weniger Stunden mit ihr über eine Veröffentlichung ihrer Texte im SONNTAG schreiben. Zum Schluss eines langen Abends sandte sie noch ein Herzchen, nachdem ich ihr noch ein Foto unseres hitze-erschöpften Hundes geschickt hatte. Dafür nahm sie, die Todkranke, sich auch noch Zeit!
Hitzewelle und Hirtenhund
In eigener Sache: Der Hirtenhund ist zurück – er hat sich gleich einmal ein kontroversielles Themenfeld angesehen, die Kampagne „Gott is ma unterkuma“. Wenn Sie sich fragen: „Wozu soll ich mich darüber informieren?“, dann meine ich: Von diesem Projekt hatte ich bisher eigentlich keine Ahnung, jetzt habe ich etwas darüber erfahren und kann mir eine erste Meinung bilden. Wir wollen doch wissen, was in unserer Welt passiert, vor allem dort, wo auch Gläubige unterwegs sind. Übrigens sehe ich die Kampagne inklusive Alpha-Kurs nicht so kritisch wie der Hirtenhund – und dass wir beide das im SONNTAG schreiben können, macht unsere Vielfalt aus. Ich wünsche, dass Gott allen einmal unterkommt – ob bei einer coolen Kampagne oder in unseren bewährten Gruppen und Gemeinden. Etwas Besseres kann uns doch nicht passieren, oder?