Heiliges Jahr: Schüler gestalten Fenster

Junge Kunst im Stift Klosterneuburg
Ausgabe Nr. 11
  • Kunst und Kultur
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Große Freude  herrscht bei Propst Anton Höslinger (linkes Foto links), dem Initiator des Wettbewerbs Thaddäus Ploner und den Gewinnerinnen und Gewinnern über die gelungenen Neugestaltungen der Blindfenster.
Große Freude herrscht bei Propst Anton Höslinger (linkes Foto links), dem Initiator des Wettbewerbs Thaddäus Ploner und den Gewinnerinnen und Gewinnern über die gelungenen Neugestaltungen der Blindfenster. ©Hiptmayr
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Zum Heiligen Jahr 2025 gestalteten Schülerinnen und Schüler Blindfenster am Areal des Stiftes Klosterneuburg.

Unter dem Titel „Effata“ – aramäisch für „öffne dich“ – lud das Stift Klosterneuburg zu einem Wettbewerb. Initiiert vom Klosterneuburger Chorherren Thaddäus Ploner sollten dabei am Klosterneuburger Stiftsareal befindliche Blindfenster – also Wandnischen, die nicht mit einem echten Fenster versehen sind – künstlerisch gestaltet und damit im „Heiligen Jahr 2025“ imaginär geöffnet werden. 

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Schulen gestalten Fenster zum Heiligen Jahr 2025

Zwei Schulen wurden für diesen Wettbewerb ausgewählt: die Landesfachschule für Keramik und Ofenbau in Stoob im Burgenland sowie die Höhere Technische Lehranstalt Kramsach Glas und Chemie in Tirol. Mit der Aktion sollten junge Menschen motiviert werden, sich mit Glaube und Kirche auseinanderzusetzen. Die „Siegerfenster“, jedes war dabei mit einem Preisgeld von 2.500 Euro dotiert, wurden nun am Aschermittwoch prämiert. 
 

Kunstwerke zum Heiligen Jahr

Propst Anton Höslinger erinnerte in seiner Laudatio bei der Präsentation an jene Stelle im Evangelium nach Markus, wo Jesus dem Taubstummen „Effata!“ zugerufen hat und ihm so Mund und Ohren öffnete. Die Kunstwerke sind bis zum Ende des „Heiligen Jahres“ am 6. Jänner 2026 frei zugänglich auf dem Stiftsgelände, konkret in der Chorfrauenkirche, der Vinothek, dem Leopoldihof und dem Apothekerhof, zu besichtigen.

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