Themenvielfalt

Ihnen gesagt
Ausgabe Nr. 12
  • Meinung
EIn gold glänzendes Kreuz umrahmt von mit unterschiedlichen Vornamen beschrifteten Papierstreifen
Unsere Bischöfen wollen nach bestem Wissen und Gewissen ihren Beitrag leisten zu einem guten Leben, für ein Weiterkommen in schwierigen Fragen. ©Roswitha Rosenstein

Chefredakteurin Sophie Lauringer über das Treffen der Bischöfe des Landes mit einer umfangreichen Tagesordnung sowie erwähnt sie das Kommentar über die Initiative „Frauen.Führen.Kirche“.

Eine Bischofskonferenz ist zunächst einmal das, was der Begriff benennt: Ein Treffen der Bischöfe des Landes mit einer (sehr) umfangreichen Tagesordnung. Expertinnen und Experten werden zu den jeweiligen Inhalten eingeladen und am Freitag werden die verschriftlichten Ergebnisse dieser Beratungen, Diskussionen den Medien präsentiert. Die Themenvielfalt ist beachtlich – dazu mehr in einer Zusammenfassung auf Seite 3. Und was lesen wir dann in der Presseschau: Ein Duell um den Vorsitz der Bischofskonferenz stehe bevor. (Anmerkung dieser wird bei der nächsten Sitzung im Juni gewählt.) Zum gefühlt 100. Mal in diesem Jahr wurde der Zölibat rauf- und runtergespielt, verstärkt durch die Meinung einer katholischen Politikerin via Instagram. 

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Bischöfe handeln nach bestem Wissen

Doch was zeigt sich uns an Kirchenthemen Interessierten weniger spektakulär? Die Bischöfe arbeiten sich ein, hören zu, bilden sich ihre Meinung und kommen auf einen Konsens - Prozesse, die ihren Wert für die Gesellschaft haben. Sie drücken auch die Haltung gegenüber der aktuellen Zeit aus. Das ist nicht immer im Mainstream. aber immer die Menschen im Blick habend. Zugegeben, das ist nicht besonders aufregend im Wording. Ich habe den Eindruck, unsere Bischöfen wollen nach bestem Wissen und Gewissen ihren Beitrag leisten zu einem guten Leben, für ein Weiterkommen in schwierigen Fragen. Schauen wir doch einmal darauf anstatt in die Schlafzimmer des Klerus.

Und die Frauenthematik, fragen Sie sich vielleicht jetzt? Die vergessen auch wir nicht! Mehr darüber lesen Sie auf den Seiten 19 und 20 mit einem Kommentar über die Initiative „Frauen.Führen.Kirche“ und im Kommentar des Hirtenhundes, der gewohnt den Schlusspunkt im SONNTAG setzt.

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