Frieden hat viele Gesichter

Internationaler Tag des friedlichen Miteinanders
Ausgabe Nr. 4
  • Politik
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Jeder und jede Einzelne kann etwas dazu beitragen, dass wir miteinander gut leben können.
Jeder und jede Einzelne kann etwas dazu beitragen, dass wir miteinander gut leben können. ©istock/Sabrina Bracher

Am 28. Jänner erinnert erstmals der von den Vereinten Nationen ausgerufene Tag des friedlichen Zusammenlebens daran, dass Frieden nicht erst auf diplomatischen Gipfeltreffen entsteht, sondern im täglichen Miteinander.

Ein freundliches Lächeln im Stiegenhaus, ein geduldiges Zuhören, ein bewusst unterlassener Kommentar: Das friedliche Miteinander im Alltag hat oft viel mehr Gesichter, als man beim ersten Hindenken meinen möchte.  

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Ein Tag für Frieden

Die Vereinten Nationen haben genau das in ihrer Resolution 79/ 269 festgehalten und damit den Weg für den „Internationalen Tag des friedlichen Zusammenlebens“ geschaffen. „Frieden ist mehr als die Abwesenheit von Krieg“, heißt es da. „Er ist die Fähigkeit, trotz unserer Unterschiede – sei es in Bezug auf Geschlecht, Herkunft, Sprache, Religion oder Kultur – zusammenzuleben und dabei die Gerechtigkeit und die Menschenrechte zu wahren, die ein solches Zusammenleben ermöglichen.“ Und außerdem: „Frieden ist ein fortlaufender Prozess und ein langfristiges Ziel, das ständige Achtsamkeit, Wachsamkeit und aktive Beteiligung von allen erfordert.“ Frieden ist damit nicht nur eine edle Vision für die Menschheit, sondern auch ein Aufruf zum Handeln. „Erheben Sie Ihre Stimme, lernen Sie dazu, leben Sie Respekt, leben Sie Vielfalt und protestieren Sie gegen Ungerechtigkeit. Seien Sie die Veränderung, die Sie sehen wollen!“, heißt es auf der Website der Vereinten Nationen. „Initiieren Sie Gespräche – online wie offline – über die dringende Notwendigkeit von Verständnis, Gewaltlosigkeit und Abrüstung. Nutzen Sie Ihre Stimme und Ihre Worte, um Hass entgegenzutreten“

Der eigene Beitrag zum Frieden

Der Internationale Tag des friedlichen Zusammenlebens soll mehr als ein Zeichen sein. Er ist eine Einladung zur Gewissenserforschung: Wie sprechen wir über- und miteinander? Wie begegnen wir Fremden? Und welchen Beitrag leisten wir selbst zu einem Klima des Friedens? Explizit betont wird die wichtige Rolle, die Religionsgemeinschaften und Bildung bei der Förderung von Toleranz spielen. 

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  • Portraitfoto von Andrea Harringer
    Andrea Harringer
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