Faber: "Es wird mir nicht fad werden"
Pension
Die Erzdiözese Wien bestätigt, dass Erzbischof Josef Grünwidl und der Dompfarrer sich in gutem Einvernehmen über den weiteren Weg für Dompfarre und Dompfarrer im Detail geeinigt haben.
Nachfolger gesucht
Somit beginnt nun der Auswahlprozess für die Nachfolge Fabers als Dompfarrer für eine Amtsübernahme per 1. September 2027. Toni Faber bleibt freilich auch danach aktiver Priester und Seelsorger im herausfordernden Umfeld der City-Pastoral und ist frei, sich darüber hinaus neuen Aufgaben zu widmen“, soweit das Statement von Michael Prüller, dem Sprecher der Erzdiözese Wien, der selbst seine Pension mit Anfang September dieses Jahres antritt.
Der Dompfarrer über sein letztes Jahr
Der SONNTAG hat dazu mit Toni Faber gesprochen. Zum Hergang: Nach der Bestätigung von Erzbischof Josef Grünwidl über die Pensionierung des Dompfarrers hat dieser an seine Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter einen Brief geschrieben, um Klarheit zu schaffen. Das war ihm sehr wichtig. Denn es gab durchaus Verunsicherung in der Dompfarre, die ihren Sitz im Curhaus an der Adresse Stephansplatz 3 hat. Das Team schätzt den partizipativen Führungsstil ihres Chefs. Faber lässt Freiraum und Kreativität zu – das ist vor allem für Ehrenamtliche wichtig, die von ihm motiviert wurden, ihre Talente einzubringen. So war es ihm ein Anliegen, hier alle über sein letztes Jahr als Dompfarrer zu informieren und er betont: „Ich bin dankbar für die vielen Jahre am Dom. Es wird mir aber nicht fad werden.“
„Ich bin dankbar für die vielen Jahre am Dom. Es wird mir aber nicht fad werden.“
Was Toni Faber für die Zukunft plant
Aktuell plant Faber seine Übersiedlung: Aus der Dienstwohnung im Curhaus wird er ausziehen in eine altersgerechte Wohnung auf dem Stephansplatz einige Häuser weiter – als Domkapitular hat er ein Recht darauf. Toni Faber selbst will unabhängig weiterarbeiten als Seelsorger und evaluiert aktuell neue Aufgaben. Gewohnt positiv sagt er: „Mir geht es gut. Ich fange neu an. Meinem Nachfolger wünsche ich viel Erfolg und ich gehe in Frieden.“ Und in der Dompfarre ist klar: „Wir wollen alle weiterarbeiten, denn wir haben auch dafür Verantwortung.“