Die Wiener Chormädchen

Saisonauftakt in der Hofburgkapelle
Ausgabe Nr. 37
  • Kunst und Kultur
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Die Wiener Chormädchen stehen, ebenso wie die Wiener Sängerknaben, in einer mehr als 500-jährigen Chortradition.
Die Wiener Chormädchen stehen, ebenso wie die Wiener Sängerknaben, in einer mehr als 500-jährigen Chortradition. ©Lukas Beck

Am 20. September singen die Wiener Chormädchen ihre erste Messe in der Hofburgkapelle.

Gemeinsam mit Mitgliedern des Herrenchors und des Orchesters der Wiener Staatsoper musizieren um 9:15 Uhr die Wiener Chormädchen Wolfgang Amadeus Mozarts Missa brevis in B-Dur, dirigiert von Mirjam Schmidt. Im Wechsel mit den vier Chören der Wiener Sängerknaben gestalten sie künftig die sonntäglichen Messen in der Hofburgkapelle. Damit führen sie eine über 525-jährige Tradition fort – ein Meilenstein in der Geschichte der Chormädchen und der Wiener Hofmusikkapelle.

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Die neue Rolle der Wiener Chormädchen

Auf diese neue Rolle sind die Chormädchen bestens vorbereitet: Der 2004 gegründete Chor hat sich zu einem hochprofessionellen Kammerchor entwickelt und besteht heute aus 25 jungen Sängerinnen zwischen zehn und 14 Jahren. Seit dem Schuljahr 2024/25 besuchen die Wiener Chormädchen gemeinsam mit den Sängerknaben das Gymnasium im Augartenpalais und erhalten die idente erstklassige musikalische Ausbildung.

Nicht das einzige Debüt 

Auch an der Spitze der Wiener Hofmusikkapelle beginnt mit dem Saisonauftakt ein neues Kapitel: Ursula Magnes hat mit 1. September 2026 als erste Direktorin die kaufmännische und künstlerische Leitung der Wiener Hofmusikkapelle übernommen. Die gebürtige Kärntnerin ist ausgebildete Musikerin und langjährige Musikchefin von radio klassik Stephansdom. Darüber hinaus arbeitet sie als Moderatorin, Autorin, Dramaturgin und Kuratorin zahlreicher Kulturprojekte. Mit ihrem Leitmotiv „Klingende Schatzkammer“ möchte sie die lebendige Tradition der Wiener Hofmusikkapelle in der Gegenwart verankern.

Autor:
  • Portraitfoto von Andrea Harringer
    Andrea Harringer
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