„Dirndlgwandsonntag“: Messe in Tracht

Dirndlgwandsonntag
Ausgabe Nr. 37
  • Wien und Niederösterreich
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Dirndlgwandsonntag: Im ganzen Land wird am 13. September Tracht getragen.
Dirndlgwandsonntag: Im ganzen Land wird am 13. September Tracht getragen. ©Volkskultur Niederösterreich

„Dirndlgwandsonntag“: Das Brauchtum erinnert an die mittelalterliche Volksheilige Notburga, Patronin der Trachtenträger und Kämpferin für die Sonntagsruhe.

Einmal mehr wird in diesem Jahr am sogenannten „Dirndlgwandsonntag“, heuer der 13. September, in Niederösterreich von den Kirchen und der „Volkskultur Niederösterreich“ zum Gottesdienstbesuch in Trachtenkleid oder Lederhose aufgerufen. Ursprünglich begonnen hat diese Tradition vor mittlerweile mehr als 20 Jahren in Sankt Johann im Pongau im Bundesland Salzburg. 

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Entstehung des Dirndlgwandsonntag

Die „Volkskultur Salzburg“ rief damals auf Initiative der Künstlerin Andrea Maurer zum Tragen der Tracht am zweiten Sonntag im September auf – rund um den Festtag der Heiligen Notburga, der am 13. September ist. 

Dirndlgwandsonntag: Für Trachtenträgerinnen und Trachtenträger

Notburga war Magd auf einem Schloss, wo sie sich für die Armen einsetzte. Als besonderes Anliegen Notburgas wird die Einhaltung der Arbeitsruhe und des Feierabends genannt – sowie auch, nach der Arbeit und sonntags Zeit für den Glauben zu haben. Weil sie meist in ländlicher Kleidung oder Tracht dargestellt ist, wurde sie zur Patronin der Landwirtschaft, der Dienstmägde sowie der Trachtenträgerinnen und Trachtenträger. 

Autor:
  • Portraitfoto von Andrea Harringer
    Andrea Harringer
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