„Dirndlgwandsonntag“: Messe in Tracht
Dirndlgwandsonntag
Einmal mehr wird in diesem Jahr am sogenannten „Dirndlgwandsonntag“, heuer der 13. September, in Niederösterreich von den Kirchen und der „Volkskultur Niederösterreich“ zum Gottesdienstbesuch in Trachtenkleid oder Lederhose aufgerufen. Ursprünglich begonnen hat diese Tradition vor mittlerweile mehr als 20 Jahren in Sankt Johann im Pongau im Bundesland Salzburg.
Entstehung des Dirndlgwandsonntag
Die „Volkskultur Salzburg“ rief damals auf Initiative der Künstlerin Andrea Maurer zum Tragen der Tracht am zweiten Sonntag im September auf – rund um den Festtag der Heiligen Notburga, der am 13. September ist.
Dirndlgwandsonntag: Für Trachtenträgerinnen und Trachtenträger
Notburga war Magd auf einem Schloss, wo sie sich für die Armen einsetzte. Als besonderes Anliegen Notburgas wird die Einhaltung der Arbeitsruhe und des Feierabends genannt – sowie auch, nach der Arbeit und sonntags Zeit für den Glauben zu haben. Weil sie meist in ländlicher Kleidung oder Tracht dargestellt ist, wurde sie zur Patronin der Landwirtschaft, der Dienstmägde sowie der Trachtenträgerinnen und Trachtenträger.