Potpourri: Diözesaner Rückblick 22

Sehenswert
Ausgabe Nr. 22
  • Chronik
Autor:
Hochschulgemeinde als „katholische Oase“
Mit einem Festakt an der Universität Wien hat die Katholische Hochschulgemeinde (KHG) in Wien am 21. Mai ihr 80-jähriges Bestehen gefeiert. „Der Dialog, die Reflexion und die großherzige Begegnung zwischen Personen, Orientierung, Bildung des akademischen Gewissens und Weisheit – das waren Herzensanliegen von Prälat Karl Strobl“, erinnerte Erzbischof Josef Grünwidl an den Gründer und Pionier der Hochschulseelsorge. Grünwidl sieht die KHG als eine „katholische Oase“ an einer weltanschaulich neutralen Universität – und damit zugleich als „Avantgarde der Kirche: mutig, kreativ, missionarisch“.
©Stephan Schönlaub
Vernetzung der jungen Ordensleute
Am 17. Mai trafen sich rund 20 junge Ordensleute aus 13 verschiedenen Gemeinschaften bei den Piaristen in der Pfarre Maria Treu in Wien zum JOLT (Junge-Ordensleute-Treffen). Die Begegnungen, die zweimal im Jahr organisiert werden, dienen dem informellen und offenen Austausch und der Vernetzung von Ordensleuten.
©Stephan Schönlaub
Katholische Aktion beim Katholikentag
Auch eine Delegation der Katholischen Aktion (KA) – im Bild KA-Wien-Präsident Reinhard Bödenauer – war beim Katholikentag in Würzburg vertreten. Über 70.000 Menschen haben dort angedockt, sich eingelassen und keinen Zweifel daran gelassen, dass Christinnen und Christen eine besondere Aufgabe darin haben, die menschenrechtsbasierte Demokratie zu leben, zu gestalten und zu schützen.
©KA Wien
Am 17. Mai fand bei der Thomas-Kapelle in Bad Pirawarth eine Maiandacht mit den Firmlingen statt. Christian Legler hat die Maiandacht gehalten. An die 60 Junge und Ältere feierten die Maiandacht mit. ©Bad Pirawarth
Begegnung zwischen den Generationen
Am 8. Mai – also auf den Tag genau 81 Jahre nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs in Europa – lud die Pfarrgemeinde „Auferstehung Christi“ der Wiener Pfarre „Der Weg Jesu“ zu einem bewegenden Zeitzeugenabend ein. Erinnerungen, Gespräche, Lieder und persönliche Begegnungen verbanden Menschen unterschiedlicher Generationen. Acht Zeitzeuginnen und Zeitzeugen der Jahrgänge 1934 bis 1943 – darunter zwei Ehepaare – erzählten in wechselnden Kleingruppen aus ihrem Leben. Themen wie Glaube, Schulzeit, Flucht, Versorgung oder das Aufwachsen ohne Vater standen dabei im Mittelpunkt. Die Firmgruppe hatte im Vorfeld Fragen gesammelt, die sie Menschen stellen wollte, die die letzten Kriegsjahre und die Besatzungszeit noch als Kinder erlebt hatten. Doch nicht nur Jugendliche kamen, mehr als 60 Personen aller Generationen nutzten die Gelegenheit, Geschichten und Erfahrungen aus dieser schweren Zeit zu hören und miteinander zu teilen.
©Maria Melchard

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