Ohne Kekse geht es nicht

Weihnachtliche Backfreude
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weiße und braune Kekse
Das Keksebacken hat in der Familie immer noch Tradition. ©Andrea Harringer
Zettel mit Zutaten für Keksteig
Ein wiedergefundenes Rezept der Großeltern ©Andrea Harringer

Alle Jahre wieder steht Kekserlbacken bei mir daheim auf dem Programm. Plan ist in diesem Jahr, nicht „nur“ die altbewährten Kekserlrezepte auszupacken, sondern auch etwas ganz Besonderes zu probieren: Ein wiedergefundenes Rezept meiner Großeltern!

Ich gebe zu, ich hüte es wie einen Schatz: Das handgeschriebene Heftchen, in dem meine Oma und mein Opa, die beide begnadete Weihnachtsbäcker waren, ihre liebsten Rezepte zusammengetragen haben. Tatsächlich sind es nicht viele – aber jedes Einzelne erinnert mich an meine Kindheit. Daran, wie ich mit meiner Mutter oder eben meinen Großeltern wunderbare Unmengen an Keksen fabriziert habe. Daran, wie lustig ich es fand, die Mandeln zu enthäuten, die Butter abzuwiegen und mit Eiern und Mehl einen herrlichen Keksteig zu kneten. Daran, wie gut es in der Küche gerochen hat, wenn die Kekse im Ofen waren – und wie ich mir an den heißen Keksen manches Mal die Zunge verbrannt habe und das allzu frühe Kosten doch nicht lassen konnte.

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Jetzt, viele Jahre später, hat das Keksebacken in meiner Familie – Gott sei Dank – immer noch Tradition. Mittlerweile backe ich mit großer Begeisterung gemeinsam mit meinem Sohn und freue mich daran, ihm zu zeigen, wie ein Keksteig gut gelingt – und daran, dass er das tatsächlich wissen will. 

Heuer haben wir uns ein besonderes Rezept vorgenommen. Ein Rezept, das ich in einem uralten Kochbuch meiner Großeltern mehr zufällig entdeckt habe – handgeschrieben von meinem Opa steckte es zwischen den Seiten. Im Grunde ist es ein ganz einfaches Rezept, aber die Kekse schmecken wunderbar. Und wir haben sogar eine Vollwert-Schoko-Variante „kreiert“.

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  • Portraitfoto von Andrea Harringer
    Andrea Harringer
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