Das letzte Abendmahl: Wer saß am Tisch?

Anekdoten
Ausgabe Nr. 38
  • Heiter bis heilig
Autor:
Der Abendmahlssaal in Jerusalem ist auch leer – vielleicht eine Anregung für den jungen Schüler von Helga Gump? ©Achim Bieniek pikiwiki.org.il

Helga Gump war 40 Jahre begeisterte Religionslehrerin in Wiener Volksschulen.

Eines Tages ließ sie eine Klasse das letzte Abendmahl zeichnen. Dazu gehörte ein langer Tisch mit Brot und Wein und rundherum Jesus und die zwölf Apostel. Ein Bub war auffallend früh damit fertig. Als sie sich die Zeichnung ansah, stellte sie fest: Es waren nur ein Tisch, Jesus und ein Apostel zu sehen und daneben eine offene Türe. Sie sagte zu dem Buben: „Die Zeichnung ist noch nicht fertig, da fehlen ja die anderen Apostel.“ Er antwortete: „Die sind alle schon bei der Tür hinausgegangen.“ 

Werbung

Er hatte offenbar keine Lust gehabt zu zeichnen und einen kreativen Weg gefunden, die Aufgabe dennoch umzusetzen.

©Wiener Domverlag

Buchtipp: Beten, Herr Pfarrer!

Weitere lustige Anekdoten finden Sie in "Beten, Herr Pfarrer!" von Bernadette Spitzer.

 

Beten, Herr Pfarrer! – Anekdoten zwischen Alltag und Altar. Von Bernadette Spitzer, 176 Seiten, ISBN: 978-3-85351-332-3, EUR 27,00 

 

Hier geht es zur Buchbestellung

Schlagwörter
Autor:
  • Bernadette Spitzer
Werbung

Neueste Beiträge

| Theologie
Christliche Reise nach Innen

„Die Welt beginnt in dir“: In seinem neuen Buch beschreibt der Moraltheologe Matthias Beck die Grundlagen einer modernen und guten Spiritualität, die beim Einzelnen ansetzt. Die Exerzitien des heiligen Ignatius von Loyola sind für ihn der Weg zu einem gelingendem Leben. Wie kann das klappen?

| Heiter bis heilig
Anekdoten

Anton Bruckner starb am 11. Oktober 1896 in Wien in seiner Dienstwohnung im Kustodenstöckl beim Oberen Belvedere im 3. Bezirk. Seit einigen Jahren wird an seinem Todestag und in seiner Todesstunde um 15:30 Uhr in der Schlosskapelle des Belverdere eine Messe für ihn gefeiert.

| Wien und Niederösterreich
Kardinal im Interview

Drei Jahrzehnte, von 1995 bis 2025, war Kardinal Christoph Schönborn Erzbischof von Wien, 22 Jahre davon auch Vorsitzender der Österreichischen Bischofskonferenz und bis vor wenigen Tagen Ordinarius für die katholischen Ostkirchen in Österreich.