Lebensweisheiten vom Kleinen Prinzen

Musiktheater
Ausgabe Nr. 50
  • Kunst und Kultur
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Wort- und klanggewaltiges Trio: Georg O. Luksch, Amélie Persché und Rita Luksch bringen den „Kleinen Prinzen“ in neuer Form auf die Bühne.
Wort- und klanggewaltiges Trio: Georg O. Luksch, Amélie Persché und Rita Luksch bringen den „Kleinen Prinzen“ in neuer Form auf die Bühne. ©Ensemble21

„Der kleine Prinz“ in einer Neubearbeitung von Rita Luksch steht derzeit in der TheaterArche auf dem Programm.

Seit seiner Erscheinung im Jahr 1943 weiß die Geschichte des Piloten, der nach einer Notlandung in der Wüste den Kleinen Prinzen trifft und mit ihm ins Gespräch kommt, zu begeistern. Unvergessen und oft zitiert sind Sätze wie: „Man sieht nur mit dem Herzen gut. Das Wesentliche bleibt für die Augen unsichtbar.“ Oder auch: „Man ist zeit seines Lebens für das verantwortlich, was man sich vertraut gemacht hat.“

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Der kleine Prinz: Damals wie heute

Jetzt kommt die Geschichte in einer neuen Version auf die Bühne. Rita Luksch lässt dabei Gedanken zur Nachhaltigkeit und Achtung für die Welt, die uns umgibt, einfließen. Sie stellt klar einen Bezug zur Jetztzeit her, ohne aber die philosophischen, tiefschürfenden und wohltuenden Nuancen der originalen Erzählung zu verlieren. Auf der Bühne schlüpft sie dafür gleich in mehrere Rollen. Georg O. Luksch und Sängerin und Bratschistin Amélie Persché begleiten und untermalen die Erzählung nicht nur mit feinen Melodien, sondern stehen ihr dabei etwa als Fuchs und König zur Seite. 

Der kleine Prinz auch in Österreichishcer Gebärdensprache

Bei zwei der geplanten Vorstellungen wirkt auch Schauspieler Markus Pol mit und wird die Geschichte zusätzlich in Österreichischer Gebärdensprache und mit visuellem Spiel darstellen. Alles in allem ein Moment des Durchschnaufens im trubeligen (Advent-)Alltag. Für alle Fans des Kleinen Prinzen und jene, die sich im Herzen ein Stück Kindheit bewahren konnten.

Autor:
  • Portraitfoto von Andrea Harringer
    Andrea Harringer
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