Kleine Rebsortenlehre bei der Männerwallfahrt

Männerwallfahrt
Ausgabe Nr. 45
  • Wien und Niederösterreich
Autor:
Rund 400 Personen kamen zur Männerwallfahrt.
Rund 400 Personen kamen zur Männerwallfahrt. ©Kronthaler
Die Männerwallfahrt nach Klosterneuburg.
Die Männerwallfahrt nach Klosterneuburg. ©Kronthaler
Das Motto der Männerwallfahrt lautete „Frucht bringen“.
Das Motto der Männerwallfahrt lautete „Frucht bringen“. ©Kronthaler
©Kronthaler
©Kronthaler

Eine besondere, christlich angeregte Form der Rebsortenlehre („Ampelographie“, von „ampelos“, griechisch „Weinstock“) hat der Klosterneuburger Propst Anton Höslinger den Teilnehmern der Männerwallfahrt am 10. November nach Klosterneuburg ans Herz gelegt.

Gemäß dem Motto der von der Katholischen Männerbewegung der Erzdiözese Wien veranstalteten Wallfahrt zum Grab des heiligen Leopold – „Frucht bringen“ – lud Höslinger dazu ein, neu auf das eigene christliche Dasein hinzuschauen. „Wie schauen unsere Wurzeln aus, was tue ich, um meinen Glauben zu stärken und weiterzubilden?“, fragte Höslinger die vielen Männer, die vom nördlichsten Teil der Erzdiözese, aus der Gegend um Retz, aus Wien, und aus dem südlichsten Teil, aus der Gegend rund um Kirchschlag in der Buckligen Welt, bei Außentemperaturen rund um den Gefrierpunkt zu dieser traditionsreichen Wallfahrt nach Klosterneuburg gekommen waren.

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Gebet zur Männerwallfahrt

„Wie reagiere ich – als Rebe – auf die Sonnen- und Schattenseiten des Daseins“, so Höslinger weiter. Das umfassende „Frucht-Bringen“ sei die große Aufgabe der katholischen Männer, an den „Früchten“ würden die Männer gemessen. Der heilige Markgraf Leopold, auch „der Milde“ genannt, habe aus dem Gebet und aus der Heiligen Schrift gelebt. Leopold III., auf den sich die traditionsreichen Stifte Klosterneuburg und Heiligenkreuz zurückführen, habe zudem zeitlebens umsichtig und sozial für die Menschen gesorgt.

„Seid bereit, Männer, Frucht zu bringen“

„Seid bereit, Männer, Frucht zu bringen“, rief Höslinger den Männern zu: „Nehmt euch den heiligen Leopold zum Vorbild!“ Dabei gelte es, immer „Jesus Christus, den wahren Weinstock“, vor Augen zu haben. Um als „Reben“ und „Trauben“ auch heute in Gesellschaft und Kirche wirken zu können.

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Autor:
  • Stefan Kronthaler
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