Jesus ins Herz lassen
Meinung
Mein Neffe Anton in Tirol hat zu mir gesagt: „Jetzt kannst du bei Missio allen sagen, dass Jesus in unser Herz will und dass wir dann für ihn loslaufen.“ Ich musste schmunzeln, aber eigentlich hat er damit ziemlich gut getroffen, was Mission für mich bedeutet.
Mission beginnt im Herzen
Mission beginnt im Herzen. Wer Christus begegnet ist, möchte etwas von dieser Hoffnung und Freude weitergeben. Dabei sollen wir unseren Glauben nicht verstecken, aber auch niemandem etwas aufdrängen. Glaube kann nur in Freiheit angenommen werden. Und doch dürfen wir klar sagen, woran wir glauben. Die Wahrheit, nach der wir Menschen suchen, hat für uns Christen einen Namen: Jesus Christus.
Auf den ganzen Menschen schauen
Mission schaut auf den ganzen Menschen. Hungernde brauchen Brot, Kranke Zuwendung und Kinder Bildung. Aber der Mensch lebt nicht vom Brot allein. Auch die Seele braucht Hoffnung, Sinn, Vergebung und Gott.
Jesus und Mission
Darum gehören für mich ein gutes, menschenwürdiges Leben und die Sorge um das Heil des Menschen untrennbar zusammen. Beides gehört zu einer Mission, die den ganzen Menschen im Blick hat.
Der Kommentar drückt seine persönliche Meinung aus!
Zur Person
Johannes Laichner (44) war seit 2018 als Missio-Diözesandirektor in Innsbruck tätig. Der studierte Archäologe und Priester übernahm mit 1. September die Leitung der Päpstlichen Missionswerke in Wien.