Ein Herz für den Professor

Anekdoten
Ausgabe Nr. 13
  • Heiter bis heilig
Autor:
©Amidasu

Ein Theologiestudent begegnet zu Semesterbeginn einem scheinbar Bedürftigen an der Universität Graz. Am Beginn der Vorlesung stellt sich heraus, dass der ungepflegte Mann der Professor ist. Eine Begegnung, die zum Nachdenken anregt.

Ein Student der Theologie und Priesterseminarist machte sich irgendwann in den 1980er-Jahren zu Semesterbeginn auf den Weg zu einer Vorlesung an der Universität Graz. 

Werbung

Ein unerwartetes Treffen mit dem Professor

Er kam aus gutem Haus und hatte ein Herz für Arme, weshalb er stets ein wenig Geld bei sich hatte. An den Stufen, die zum Gebäudeeingang der Universität führen, sah er dann auch einen offensichtlich Bedürftigen sitzen. Er wirkte ungepflegt und trug abgetragene Kleidung.

Geld vom Studenten an den Professor

Der Student wollte ihm etwas Geld zustecken, doch er lehnte ab. Der junge Mann setzte seinen Weg in den Hörsaal fort und war pünktlich dort. Als die Vorlesung begann, ging die Tür auf und herein kam – der Obdachlose! Er war der Professor, der auf Äußerlichkeiten offensichtlich keinen Wert legte.

©Wiener Domverlag

Buchtipp: Beten, Herr Pfarrer!

Weitere lustige Anekdoten finden Sie in "Beten, Herr Pfarrer!" von Bernadette Spitzer.

 

Beten, Herr Pfarrer! – Anekdoten zwischen Alltag und Altar. Von Bernadette Spitzer, 176 Seiten, ISBN: 978-3-85351-332-3, EUR 27,00 

 

Hier geht es zur Buchbestellung

Schlagwörter
Autor:
  • Bernadette Spitzer
Werbung

Neueste Beiträge

| Meinung
Meinung

Die Fachtagung „Mythos Kopftuch! Religiöse Bedeutungen und gesellschaftliche Konfliktlinien“ von IITS und CEMIST eröffnete einen institutionellen Raum, in dem Akteurinnen und Akteure aus Theologie, Politik, Pädagogik, Medien und der Islamischen Glaubensgemeinschaft zusammenkamen, um ein hoch polarisiertes Thema jenseits enger Deutungsräume zu verhandeln.

| Chronik
Sehenswert

Was war los in Wien und Niederösterreich?

| Spiritualität
Glaubenszeugnis

Kein Religionsunterricht an der Mittelschule: Matthias J. Pernerstorfer, 50, aus Essling entschied, neben seiner Tätigkeit als Wissenschaftler Religionslehrer zu werden.