Der Vielschreiber

SONNTAGS-Jause
Ausgabe Nr. 121
  • Sonntagsjause
Autor:
Der aus Vorarlberg stammende Pater Andreas Batlogg ist ein Vielschreiber.
Der aus Vorarlberg stammende Pater Andreas Batlogg ist ein Vielschreiber. ©Redaktion
Bei der SONNTAGs-Jause probierte Pater Andreas Batlogg Epazote-Tee, der auch als Jesuitentee bekannt ist.
Bei der SONNTAGs-Jause probierte Pater Andreas Batlogg Epazote-Tee, der auch als Jesuitentee bekannt ist. ©Redaktion

Am 20. September 2026 ist Pater Andreas Batlogg, Priester, Jesuit und Publizist in der SONNTAGs-Jause zu hören. Die Publikationsliste des Vielschreibers umfasst 55 Seiten. Nun hat Pater Batlogg eine Biografie über Erzbischof Josef Grünwidl geschrieben.

Der aus Vorarlberg stammende Pater Andreas Battlog ist ein Vielschreiber. Jetzt widmete er sich in einer biographischen Annäherung dem Wiener Erzbischof Josef Grünwidl. Er bezeichnet ihn als Glücksfall für die Wiener Kirche. Warum? Weil Josef Grünwidl die Erzdiözese gut kennt und weil er ein erfahrener Seel-Sorger im wahresten Sinn des Wortes ist. 

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Andreas Batlogg über den Erzbischof: Musik als Psychohygiene

Das ist wichtig für die Weiterentwicklung der Kirche, meint der Autor und Jesuitenpater: „Er ist alles andere als ein Barockfürst.“ Schon seinen Hirtenstab hat er vom beliebten verstorbenen Wiener Weihbischof Helmut Krätzl übernommen. Besonders betont der Autor das Predigttalent des Erzbischofs und die Bedeutung der Musik als Psychohygiene.

Nussschokolade beim Schreiben

Beim Schreiben isst Pater Batlogg gerne als eine Art Brainfood Nussschokolade. Bei der SONNTAGs-Jause probierte er Epazote-Tee, der auch als Jesuitentee bekannt ist. Der botanische Name ist Dysphania ambrosioides oder Mexikanischer Drüsengänsefuß. Er soll bei Verdaungsproblemen helfen. Wohl bekomm’s!

©Redaktion

Rezept: Jesuitentee

 

Hinter dem Namen verbirgt sich der Mexikanische Drüsengänsefuß (Dysphania ambrosioides), in seiner Heimat auch als Epazote bekannt. Schon lange bevor europäische Entdecker die Neue Welt erreichten, nutzten indigene Völker das aromatische Kraut als Heil- und Gewürzpflanze.
 

Es galt als Mittel gegen Verdauungsbeschwerden und fand zugleich seinen festen Platz in der Küche, etwa als Gewürz für Bohnen- und Maisgerichte. Mit den spanischen Eroberern und Missionaren gelangte das Wissen über die Pflanze nach Europa. Die Jesuiten waren dafür bekannt, Heilpflanzen aus fernen Ländern zu erforschen und ihre Anwendung weiterzugeben. In Europa wurde das Kraut vor allem als Heiltee geschätzt. Gleichzeitig blieb die Pflanze ein Gewürz und verbindet bis heute Genuss und Heilkunde.

 

Zutaten: 

  • zwei Teelöffel getrockneter Jesuitentee (Epazote, bio)
  • zwei Tassen Wasser
  • Nach Belieben etwas Agavensirup oder frischer Zitronensaft zum Verfeinern

Zubereitung:

Das Wasser in einem kleinen Topf oder mit dem Wasserkocher zum Kochen bringen. Den Jesuitentee hinzugeben und die Hitze reduzieren. Das Ganze fünf bis zehn Minuten bei niedriger Temperatur ziehen lassen. Den Tee durch ein feines Sieb abseihen. Nach Wunsch mit Agavensirup oder einem Spritzer Zitronensaft abschmecken. 

 

Hinweis: Jesuitentee enthält ätherische Öle und sollte wegen des Wirkstoffs Ascaridol nur in Maßen und nicht dauerhaft getrunken werden. In der Küche wird er traditionell auch als Gewürz für Bohnengerichte genutzt, um Blähungen zu verringern.

©Tyrolia/Wiener Dom-Verlag

Buchtipp

Für euch ­Bischof, mit euch Christ


Der Jesuiten-­Publizist Andreas R. Batlogg erstellt ein einfühlsames theologisches Porträt des Wiener Erzbischofs, das sein bisheriges Wirken und seine Vision für die Kirche aufzeigt. 


Andreas R. Batlogg SJ, Für euch ­Bischof, mit euch Christ, 192 Seiten, EUR 25,00 ISBN 978–3–7022–4369–2, ISBN 978-3-85351-341-5, Tyrolia Verlag & Wiener Dom-Verlag.
 

Das Buch erscheint am 1. Oktober 2026. 
 

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Autor:
  • Sophie Lauringer
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