"Der Franzose"

Anekdoten
Ausgabe Nr. 45
  • Heiter bis heilig
Autor:
Werkzeug nicht nur für Handwerker auch für Einbrecher: der Franzose. ©commons.wikimedia.org/wiki/File:Universala_renchilo.jpg

Die Don Bosco Schwestern hatten jahrzehntelang in Ingolstadt in Bayern das Noviziat, wo junge Frauen auf ihr erstes Ordensversprechen, die ersten Gelübde, vorbereitet wurden.

Eines Nachts nahmen die Schwestern unangenehme Geräusche wahr und vermuteten sofort, dass es Einbrecher seien, die versuchten, ins Haus zu gelangen. Derselben Meinung war offenbar Wachhund Prinz, der anschlug. 

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Rollgabelschlüssel lautet umgangssprachlich "Franzose"

Da machten sich die mutigsten Novizinnen auf den Weg zur mutmaßlichen Quelle der Geräusche, um die Diebe zu verscheuchen. Sie kamen zu spät. Es war niemand da, aber es gab sichtbare Spuren des Einbruchs. Dazu zählte Werkzeug, nämlich ein Rollgabelschlüssel, umgangssprachlich „Franzose“ genannt. 

Verschlafene Nachfrage

Eine Novizin hörte das und eilte aufgeregt mit der Botschaft in den Schlafraum: „Stellt euch vor, im Keller liegt ein Franzose!“ Darauf ganz verschlafen eine Mitschwester: „Lebt er noch?“

©Wiener Domverlag

Buchtipp: Beten, Herr Pfarrer!

Weitere lustige Anekdoten finden Sie in "Beten, Herr Pfarrer!" von Bernadette Spitzer.

 

Beten, Herr Pfarrer! – Anekdoten zwischen Alltag und Altar. Von Bernadette Spitzer, 176 Seiten, ISBN: 978-3-85351-332-3, EUR 27,00 

 

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Autor:
  • Bernadette Spitzer
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