Der Carinthische Sommer: Auf die Gesellschaft einwirken

SONNTAGs-Jause
Ausgabe Nr. 16
  • Sonntagsjause
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Carinthischer Sommer: Nadja Kayali, stellt das Programm des kommenden Sommer­festivals in der SONNTAGs-Jause mit Sophie Lauringer mit viel Freude vor. Dabei verrät Sie auch, warum sie auf die Gesellschaft einwirken will.
Die Intendantin des Carinthischen Sommers, ­Nadja Kayali, stellt das Programm des kommenden Sommer­festivals in der SONNTAGs-Jause vor. ©Redaktion

Am 19. April 2026 ist Nadja Kayali in der SONNTAGs-Jause zu Gast. Der Carinthische Sommer liegt seit drei Jahren in ihrer Verantwortung als Intendatin. Zum Gespräch gab es einen frisch gebackenen Marmorgugelhupf halb und halb mit Rosinen - denn es soll eben allen schmecken.

"Fern und nah“ – der Carinthische Sommer wird gerade von ­Nadja Kayali und ihrem Team vorbereitet. Das Programm des kommenden Kulturfestivals stellt die Intendantin mit viel Freude vor: Der weltberühmte Pianist Rudolf Buchbinder spielt dann zum 54. Mal in Kärnten. Frauen haben einen wichtigen Platz, wie Festival­schreiberin Tara Meister, Schauspielerin Birgit Minichmayr oder die international bekannte Violinistin Hilary Hahn. 

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Der Carinthische Sommer: Nadja Kayali will auf die Gesellschaft einwirken

Kirchen sind übrigens fixe Austragungsorte wie die Stiftskirche in Ossiach oder der Dom in Klagenfurt. Es gibt sogar einen Kompositionsauftrag für eine Messe. Über das gute Miteinander freut sich Nadja Kayali ebenso wie über die Angebote im öffentlichen Raum. Sie will auf die Gesellschaft einwirken – im Festivalmonat Juli und darüber hinaus.

Eine wunderschöne Liebesgeschichte

Die studierte Musikwissenschafterin fühlt sich seit jeher als Österreicherin. Durch ihren syrischen Vater hat sie Familie in der ganzen Welt. Die wunderbare Liebesgeschichte mit ihrem Mann verrät sie beim selbst gebackenen Gugelhupf. Der Carinthische Sommer ist auch ihm ans Herz gewachsen und er hat eine besondere Aufgabe während des Festivals.

Auch hier denkt Nadja Kayali an alle Geschmäcker: In den Marmorteig mischt sie in eine Hälfte Rosinen - und freut sich schon auf den Juli: Der Carinthische Sommer kann kommen.

Zur Programmvorschau schmeckt ein frisch gebackener Marmorgugelhupf.
Zur Programmvorschau schmeckt ein frisch gebackener Marmorgugelhupf. ©Redaktion

Rezept: Marmorgugelhupf


Zutaten: 

  • 300 Gramm Butter
  • 65 Gramm Staubzucker
  • 65 Gramm Kristallzucker
  • vier Dotter
  • vier Eiklar
  • fünf Gramm Backpulver
  • 15 Gramm Kakao
  • 170 Gramm Mehl (glatt)
  • 60 Gramm Rosinen
  • ein Esslöffel Vanillezucker
  • Zitronenschale gerieben
  • eine Prise Salz
  • sechs Esslöffel
  • Butter und Mehl für die Backform
  • Staubzucker zum Bestreuen

 

Zubereitung: 

Butter mit Staub- und Vanillezucke und der Zitronenschale schaumig rühren. Eidotter nach und nach einrühren.

Eiklar mit Salz und Kristallzucker steif schlagen.

Unter die Masse unterheben und das mit Backpulver versiebte Mehl mit der Milch untermengen.

Ein Drittel der Masse mit Kakaopulver abrühren.

Gugelhupfform mit Butter einfetten und mit Mehl stauben.

Die halbe Menge der weißen Masse einfüllen, Kakaomasse darauf verteilen, die restliche helle Masse einfüllen.

Mit einer Gabel kreisförmig durch den Teig ziehen. In eine Hälfte die Rosinen extra einstreuen.

Im vorgeheizten Backrohr bei 180 Grad Ober- und Unterhitze rund eine Stunde backen. (Nadelprobe!)

Lauwarm aus der Form stürzen und mit Staubzucker bestreuen.
 

Tipp von Nadja Kayali: Für den besonderen Geschmack, die Rosinen zuvor in Rum einlegen.
 

Rezept nach: Ewald Plachutta und Christoph Wagner: Die gute Küche.

©FISCHER Taschenbuch

Buchtipp:


Fernando Pessoa: "Das Buch der Unruhe des Hilfsbuchhalters Bernardo Soares", Verlag: FISCHER Taschenbuch, 576 Seiten, ISBN: 978-3-596-17218-4, EUR 21,- 

Autor:
  • Sophie Lauringer
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