Zwölf gute Gründe für die Männerwallfahrt

Wozu Pilgern?
Ausgabe Nr. 44
  • Wien und Niederösterreich
Autor:
Bei der Männerwallfahrt nach Klosterneuburg sind auch Frauen und Kinder eingeladen, mitzugehen.
Bei der Männerwallfahrt nach Klosterneuburg sind auch Frauen und Kinder eingeladen, mitzugehen. ©Vock
Zum Leopoldifest wird die Schädelreliquie des heiligen Leopold in Klosterneuburg zur öffentlichen Verehrung ausgestellt.
Zum Leopoldifest wird die Schädelreliquie des heiligen Leopold in Klosterneuburg zur öffentlichen Verehrung ausgestellt. ©Stift Klosterneuburg/Walter Hanzmann

Zwölf gute Gründe, an der Männerwallfahrt am 9. November nach Klosterneuburg teilzunehmen. Beginn um 14:00 Uhr, Treffpunkt bei der Weidlingerstraße/Agnesstraße in Klosterneuburg.

Am 9. November lädt die Katholische Männerbewegung zur Männerwallfahrt nach Klosterneuburg ein. Wir haben zwölf gute Gründe, warum man daran teilnehmen sollte!

Wir „wallen“ nach Klosterneuburg, weil ...

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1. ... heuer der neu ernannte Erzbischof von Wien, Josef Grünwidl, die Männerwallfahrt leiten wird und daher eine interessante Predigt vom bekannt gut predigenden Seelsorger zu erwarten ist.

2. ... die Männerwallfahrt zum Grab des heiligen Markgrafen Leopold (1095–1136) führt, der der Landespatron von Österreich, Niederösterreich und Wien ist.

3. ... alle gerne „zu Leopoldi“ nach Klosterneuburg „wallen“ (Althochdeutsch für „wandern, pilgern“), also mit den Füßen beten. Nicht nur Mitglieder der Katholischen Männerbewegung, sondern auch Frauen und Jugendliche.

4. … die Männerwallfahrt seit 1893 durchgeführt wird. Sie führte zunächst nach Mariazell, seit 1904 zum Stift Klosterneuburg. Die Tradition der Männerwallfahrten wurde nur durch das Regime der Nationalsozialisten (1938 bis 1945) unterbrochen.

5. … die Männerwallfahrt Gemeinschaft bildet und Begegnungen ermöglicht.

6. … nach der Feier am Stiftsplatz in Klosterneuburg noch die herrliche Stiftskirche und der weltberühmte Verduner Altar besucht werden können.

7. … Christen als das „pilgernde Gottesvolk“, wie das Zweite Vatikanische Konzil mehrmals betonte, gerne gemeinsam im Glauben unterwegs sind.

8. … Mann und Frau bei dieser Männerwallfahrt Kraft für den Alltag tanken können. Irgendwie ist hier der Himmel spürbar offener.

9. … Katholikinnen und Katholiken als „Pilger der Hoffnung“ (so das heurige Motto der Männerwallfahrt) gerne ihre gewohnten Bahnen verlassen und auch unvertraute Wege beschreiten.

10. … das Wallfahren biblische Wurzeln hat, wie es etwa im Psalm 122, Vers 1 heißt: „Ich freute mich, als man mir sagte: Zum Haus des HERRN wollen wir gehen.“

11. … die Prozession wie die Fronleichnamsprozession immer auch eine friedliche und eindrucksvolle Glaubensdemonstration ist.

12. … hernach gemeinsam noch „eingekehrt“ wird.

Autor:
  • Stefan Kronthaler
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