Vorbereitungen zur Bischofsweihe laufen
Bischofsweihe von Josef Grünwidl
Rund 3.000 Menschen werden im Dom erwartet, Gläubige können die Feier zudem live via ORF 2, radio klassik Stephansdom und Radio Maria verfolgen, heißt es in einer Aussendung der Erzdiözese Wien. Der Gottesdienst steht unter dem Vorsitz von Kardinal Christoph Schönborn und umfasst unter anderem die Verlesung des päpstlichen Ernennungsschreibens, die Bischofsweihe sowie die Übergabe des Bischofsstabes an der Kathedra.
Bischofsweihe von Josef Grünwidl erfolgt durch Kardinal Schönborn
Die Bischofsweihe erfolgt durch Kardinal Schönborn gemeinsam mit dem Salzburger Erzbischof und Vorsitzenden der Bischofskonferenz, Franz Lackner, sowie Stanislav Pribyl, Bischof von Leitmeritz/Litomerice. Mitfeiern werden zudem die Wiener Weihbischöfe Franz Scharl und Stephan Turnovszky, alle österreichischen Bischöfe sowie die Bischöfe der vier Partnerdiözesen der Erzdiözese Wien aus Kenia, den Philippinen, Ecuador und Tschechien.
Die Plätze im Stephansdom sind bereits vergeben. Unter den Mitfeiernden werden sich laut Presseaussendung haupt- und ehrenamtlich Engagierte der Erzdiözese, Wegbegleiter Grünwidls sowie Personen, die sich über ein offenes Anmeldeverfahren registriert haben, befinden. Auch Vertreter des öffentlichen Lebens, darunter Bundespräsident Alexander Van der Bellen, Bundeskanzler Christian Stocker, Wiens Bürgermeister Michael Ludwig und Niederösterreichs Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner, haben ihr Kommen angekündigt. Ebenso werden Vertreterinnen und Vertreter anderer christlicher Kirchen und Religionsgemeinschaften sowie Menschen in sozial belastenden Situationen anwesend sein.
Glockenläuten und Beflaggung zur Bischofsweihe
Als "Zeichen der Freude über die Amtseinführung" läuten am 24. Jänner von 13.45 bis 13.55 Uhr die Glocken in der gesamten Erzdiözese Wien; kirchliche Gebäude werden am 24. und 25. Jänner weiß-gelb beflaggt. Beim Gottesdienst ministrieren 150 Jugendliche aus mehr als 30 Pfarren, darunter auch aus Perchtoldsdorf und Kirchberg am Wechsel, früheren Wirkungsorten Grünwidls.
Aufgrund erhöhter Sicherheitsauflagen ist der Stephansdom am 24. Jänner zwischen der Früh- und der Abendmesse nur mit gültiger Zugangskarte betretbar; auch Teile des Stephansplatzes werden bis etwa 18 Uhr gesperrt. Gläubige haben auf der Website der Erzdiözese Wien die Möglichkeit, sich für ein Gebet einzutragen, mit ihrem Porträt an einem Fotomosaik teilzunehmen, sich ehrenamtlich in der Kirche zu engagieren oder für ein Projekt zu spenden.