Von Schnitzeln und Scherzen

Anekdoten
Ausgabe Nr. 38
  • Heiter bis heilig
Autor:
Belegte Brötchen auf einem Brett
Nachhaltige Mittagspause mit den restlichen Broten vom Vortag, bestehend aus verschiedenen belegten Brötchen. ©kabVisio

Bei der Erzdiözese Wien bekommt die Resteverwertung eine humorvolle Note. Erfahren Sie von einer Mitarbeiterin, die Fleisch eigentlich meiden wollte.

In den Räumlichkeiten der Öffentlichkeitsarbeit der Erzdiözese Wien gab es eines Tages die Reste einer Veranstaltung vom Vorabend zu essen. 

Werbung

Hygieneregeln verhindern Abgabe von Brotwaren

Aufgrund des Hygienegesetzes durften die unterschiedlich gefüllten Weckerl nicht an karitative Einrichtungen abgegeben werden. Den Mitarbeitern der Öffentlichkeitsarbeit und des Medienhauses war es egal, dass sie vom Vortag stammten. 

Interne Verwertung übrig gebliebener Weckerl

Sie versammelten sich zum Restlessen. Die Weckerl und Semmeln waren mit Allerlei gefüllt, mit Schnitzeln, Käse, faschierten Laberln oder Gemüselaberln, alle zusätzlich mit Salatblättern und Ketchup garniert. Allerdings war vor allem von den fleischhaltigen einiges vorhanden.

Humorvolle Ermutigung bei der Auswahl

Eine Mitarbeiterin, die etwas später als die anderen kam, fand überhaupt nur mehr Semmeln mit Schnitzeln und Faschiertem vor. Sie war keine Vegetarierin, mied aber Fleisch und zögerte daher. Das wiederum sah ein anderer Kollege und rief ihr ermunternd zu: „Das kannst du ruhig essen! Das ist schon tot, und bestatten wer ma’s net!“

Schlagwörter
Autor:
  • Bernadette Spitzer
Werbung

Neueste Beiträge

| Leben
Erinnerungen eines 96-Jährigen Wieners

1929 geboren, hat Franz Winter in den vergangenen Jahrzehnten viel erlebt. In Sankt Johann Nepomuk (Wien 2) wirkte Winter jahrzehntelang im pfarrlichen katholischen Bildungswerk. Und einmal pilgerte er mit dem damaligen Kaplan Josef Grünwidl nach Mariazell. Jetzt hat Winter ein Buch über sein Leben geschrieben.

| Heiter bis heilig
Anekdoten

Mitten in der Fastenzeit hatte die Autorin dieser Kolumne einen Termin bei einem Pfarrer im Dekanat Gänserndorf. Der Pfarrer liebte seine Arbeit und die Menschen.

| Leben
Musikprojekt

Die Junge Kirche unterstützt das Projekt Laetare, das brasilianische Melodien nach Wien bringt.