Von Schnitzeln und Scherzen

Anekdoten
Ausgabe Nr. 38
  • Heiter bis heilig
Autor:
Belegte Brötchen auf einem Brett
Nachhaltige Mittagspause mit den restlichen Broten vom Vortag, bestehend aus verschiedenen belegten Brötchen. ©kabVisio

Bei der Erzdiözese Wien bekommt die Resteverwertung eine humorvolle Note. Erfahren Sie von einer Mitarbeiterin, die Fleisch eigentlich meiden wollte.

In den Räumlichkeiten der Öffentlichkeitsarbeit der Erzdiözese Wien gab es eines Tages die Reste einer Veranstaltung vom Vorabend zu essen. 

Werbung

Hygieneregeln verhindern Abgabe von Brotwaren

Aufgrund des Hygienegesetzes durften die unterschiedlich gefüllten Weckerl nicht an karitative Einrichtungen abgegeben werden. Den Mitarbeitern der Öffentlichkeitsarbeit und des Medienhauses war es egal, dass sie vom Vortag stammten. 

Interne Verwertung übrig gebliebener Weckerl

Sie versammelten sich zum Restlessen. Die Weckerl und Semmeln waren mit Allerlei gefüllt, mit Schnitzeln, Käse, faschierten Laberln oder Gemüselaberln, alle zusätzlich mit Salatblättern und Ketchup garniert. Allerdings war vor allem von den fleischhaltigen einiges vorhanden.

Humorvolle Ermutigung bei der Auswahl

Eine Mitarbeiterin, die etwas später als die anderen kam, fand überhaupt nur mehr Semmeln mit Schnitzeln und Faschiertem vor. Sie war keine Vegetarierin, mied aber Fleisch und zögerte daher. Das wiederum sah ein anderer Kollege und rief ihr ermunternd zu: „Das kannst du ruhig essen! Das ist schon tot, und bestatten wer ma’s net!“

Schlagwörter
Autor:
  • Bernadette Spitzer
Werbung

Neueste Beiträge

| Brückenbauer
Der Brückenbauer

„Wenn ich sterbe – wohin geht meine Seele? Muss ich auf die Auferstehung warten oder empfängt mich Gott gleich?“ Weihbischof Stephan Turnovszky antwortet unseren Lesern.

| Heiter bis heilig
Anekdoten

Helga Gump war 40 Jahre begeisterte Religionslehrerin in Wiener Volksschulen.

| Spiritualität
Bausteine für eine alltagstaugliche Spiritualität

Unterwegs - als Betende: Alle Menschen sind irgendwie „unterwegs“, sie sind auf der Suche. Oft verstehen sie aber unter „Spiritualität“ alles Mögliche. Nicht wenige sind „obdachlos“ geworden, sie sind unterwegs als Suchende oder, wie ein Trend seit Jahren zeigt, als Pilgerinnen und Pilger.