Urlaubsvertretung

Anekdoten
Ausgabe Nr. 30
  • Heiter bis heilig
Autor:
Noch vor seiner Priester­weihe war Pater Hans Schalk als  Urlaubsvertretung im Einsatz.
Noch vor seiner Priester­weihe war Pater Hans Schalk als Urlaubsvertretung im Einsatz. ©privat/mit Photoshop generativ erweitert

Als der Redemptorist Pater Hans Schalk junger Priester war, aber noch weiter studierte, war er nicht Pfarrer, sondern vertrat einige Wochen einen Priester, der auf Urlaub fuhr.

Er bemühte sich, in seinen Predigten umzusetzen, was er auf der Universität darüber gelernt hatte: kurz sprechen und klar ausdrücken, was man will.

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Pfarrer nicht da Lob für Vertretung

Nach der ersten Messe, die er als Vertretung gefeiert hatte, lobte ihn die Pfarrhaushälterin Resi: „Schön haben Sie gepredigt!“ Geschmeichelt wollte er wissen, was genau ihr gut gefallen habe. „Dass sie so kurz war! Der Herr Pfarrer predigt mindestens eine halbe Stunde!“ Einige Tage später musste er eine Beerdigung leiten mit allem Drum und Dran: Requiem, Beisetzung und Leichenschmaus. Dort sprach ihn der Sohn des Verstorbenen an: „Beinahe hätte man nicht gemerkt, dass der Pfarrer nicht da ist.“

©Wiener Domverlag

Buchtipp: Beten, Herr Pfarrer!

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Beten, Herr Pfarrer! – Anekdoten zwischen Alltag und Altar. Von Bernadette Spitzer, 176 Seiten, ISBN: 978-3-85351-332-3, EUR 27,00 

 

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Autor:
  • Bernadette Spitzer
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