Schreiben als Elixier

SONNTAGs-Jause
Ausgabe Nr. 96
  • Sonntagsjause
Autor:
Ironie wird immer weniger verstanden, beobachtet Hans Rauscher.
Ironie wird immer weniger verstanden, beobachtet Hans Rauscher. ©Elisabeth Wimmer
Hans Rauscher bezeichnet sich selbst als Kulturkatholiken.
Hans Rauscher bezeichnet sich selbst als Kulturkatholiken. ©Elisabeth Wimmer
Zur Jause gab es ein Kipferl und Grünen Tee.
Zur Jause wünschte sich Hans Rauscher ein Kipferl und Grünen Tee, den er seit einer Chinareise schätzt. ©Redaktion

In der SONNTAGs-Jause vom 25. Jänner 2026 ist Hans Rauscher, Altmeister des Kommentars, zu Gast!

Er hat einen guten Riecher, um Blender zu erkennen, er trägt seine humanistische Bildung gerne vor sich her und schreibt seit Jahrzehnten unter dem Kürzel „rau“ auf Seite 1 in der Tageszeitung „Der Standard“: Hans Rauscher ist ein profilierter Journalist und dabei, wie er sagt, „Kulturkatholik“. Bei seiner ersten Stelle als Journalist hat er Hilfe von seinem Religionslehrer erhalten.

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Hans Rauscher über das Schreiben

Man sollte in diesem Sinn den  Religionsunterricht nicht unterschätzen. Manchmal schießt er auch übers Ziel, sagt Rauscher, für den das Schreiben ein Lebenselixier ist. Er bejaht die Frage, ob er „ein bisschen“ eine Kretzn sei, aber immer brillant, wie Standard-Herausgeber Oskar Bronner über ihn sagt. Und den Ehrentitel „Nestor“ als alter, weiser Kollege lässt er sich mittlerweile gefallen – ungern.

Hans Rauscher trinkt gerne Grünen Tee

Bei der Jause trinkt er seit einer Pressereise nach China gerne Grünen Tee. Die Tasse mit dem christlichen Ichthys-Symbol, dem Fisch, gefällt ihm: „Iesus Christus, Theou Yios, Soter“ bedeutet „Jesus Christus, Gottes Sohn, Retter“. Was bedauert der Starkolumnist? Dass die Lesekultur verloren geht. Aber die Jugend hört Podcasts – ein Punkt für die SONNTAGs-Jause.

Teetasse mit Fischmotiv
Hans Rauscher kann sich für das christliche Motiv des Fisches auf der Teetasse begeistern. ©Redaktion

Grüner Tee Zubereitung

 

Zutaten: 

  • drei Gramm Grüntee pro 250 Milliliter Wasser

 

Zubereitung: 

Bei der westlichen Zubereitung von grünem Tee kommt es auf drei Dinge an: WassertemperaturZiehzeit und Dosierung. Grüner Tee ist empfindlich und sollte nicht mit kochendem Wasser aufgegossen werden. Zu heißes Wasser (über 80 Grad Celsius) kann Bitterstoffe freisetzen und die feinen, frischen Aromen zerstören. Ideal ist eine Temperatur zwischen 70 und 80 Grad Celsius . Man kann das Wasser nach dem Kochen einfach fünf bis zehn Minuten abkühlen lassen, bevor man es über die Teeblätter gießt – oder ein Thermometer verwenden.

 

Die Quelle für die Teezubereitung und mehr Infos zu weiteren Teerezepten

Autor:
  • Sophie Lauringer
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