Schreiben als Elixier
SONNTAGs-JauseEr hat einen guten Riecher, um Blender zu erkennen, er trägt seine humanistische Bildung gerne vor sich her und schreibt seit Jahrzehnten unter dem Kürzel „rau“ auf Seite 1 in der Tageszeitung „Der Standard“: Hans Rauscher ist ein profilierter Journalist und dabei, wie er sagt, „Kulturkatholik“. Bei seiner ersten Stelle als Journalist hat er Hilfe von seinem Religionslehrer erhalten.
Hans Rauscher über das Schreiben
Man sollte in diesem Sinn den Religionsunterricht nicht unterschätzen. Manchmal schießt er auch übers Ziel, sagt Rauscher, für den das Schreiben ein Lebenselixier ist. Er bejaht die Frage, ob er „ein bisschen“ eine Kretzn sei, aber immer brillant, wie Standard-Herausgeber Oskar Bronner über ihn sagt. Und den Ehrentitel „Nestor“ als alter, weiser Kollege lässt er sich mittlerweile gefallen – ungern.
Hans Rauscher trinkt gerne Grünen Tee
Bei der Jause trinkt er seit einer Pressereise nach China gerne Grünen Tee. Die Tasse mit dem christlichen Ichthys-Symbol, dem Fisch, gefällt ihm: „Iesus Christus, Theou Yios, Soter“ bedeutet „Jesus Christus, Gottes Sohn, Retter“. Was bedauert der Starkolumnist? Dass die Lesekultur verloren geht. Aber die Jugend hört Podcasts – ein Punkt für die SONNTAGs-Jause.
Grüner Tee Zubereitung
Zutaten:
- drei Gramm Grüntee pro 250 Milliliter Wasser
Zubereitung:
Bei der westlichen Zubereitung von grünem Tee kommt es auf drei Dinge an: Wassertemperatur, Ziehzeit und Dosierung. Grüner Tee ist empfindlich und sollte nicht mit kochendem Wasser aufgegossen werden. Zu heißes Wasser (über 80 Grad Celsius) kann Bitterstoffe freisetzen und die feinen, frischen Aromen zerstören. Ideal ist eine Temperatur zwischen 70 und 80 Grad Celsius . Man kann das Wasser nach dem Kochen einfach fünf bis zehn Minuten abkühlen lassen, bevor man es über die Teeblätter gießt – oder ein Thermometer verwenden.
Die Quelle für die Teezubereitung und mehr Infos zu weiteren Teerezepten