Potpourri: Diözesaner Rückblick 24

Sehenswert
Ausgabe Nr. 24
  • Chronik
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Priesterweihe in Maria Roggendorf
Große Freude herrschte am 23. Mai bei den Benediktinern im Kloster Sankt Josef in Maria Roggendorf: Pater Leo Maria Zehetgruber wurde von Weihbischof Stephan Turnovszky zum Priester geweiht. In seiner Predigt betonte Turnovszky die tiefe Bedeutung des Rufes „Hier bin ich“, mit dem der Weihekandidat seine Bereitschaft ausdrückt, dem Ruf Gottes zu folgen. Nur ein guter Christ könne auch ein guter Priester sein, unterstrich der Weihbischof.Seelsorgliche Erfahrung sammelte Zehetgruber durch seine Mitgliedschaft in der Legio Mariae und als Pastoralhelfer im Pfarrverband Pulkautal. Dort wird er ab September als Kaplan tätig sein.
©Simone Steiner
Inzersdorf: Vandalenakt
Die von Anton Lehmden gestalteten Glasfenster in der Pfarrkirche Sankt Nikolaus in Inzersdorf (Wien 23) wurden in der Nacht vom 29. auf den 30. Mai Opfer eines Vandalenaktes. Die Polizeiermittlungen laufen. Eines der Tatwerkzeuge – eine Eisenzange – hängt noch im Glasfenster. Eine Zerstörung mit bitterer Ironie: Diese steckt im Schilfrohr, das an die Bibelstelle „Das geknickte Schilfrohr wird er nicht zerbrechen“ erinnert (siehe Jesaja 42,3).
©Oliver Meidl
Dürnkrut: Gnadenhochzeit
Am 3. Juni feierte in Dürnkrut das Ehepaar Marie und Erich Hrebenar
ein außergewöhnliches Jubiläum:
ihre Gnadenhochzeit, das Fest von
70 gemeinsamen Ehejahren. Die Feier stand im Zeichen der Dankbarkeit für Liebe, Treue, Vertrauen und Zusammenhalt. Pfarrer Josef Antoci segnete das Jubelpaar.
©Pfarre Dürnkrut
Chorherrentag im Stift Klosterneuburg
Am Dienstag nach Pfingsten trafen sich Vertreter aller sechs Stifte der Österreichischen Augustiner Chorherren-Kongregation zum „Chorherrentag“ im Stift Klosterneuburg. Unter der Leitung von Generalabt Eduard Fischnaller (Stift Neustift in Südtirol) kamen rund vierzig Chorherren, darunter die Pröpste aller sechs Stifte, vor die Tore Wiens. Den Beginn des gemeinsamen Tages markierte ein Festgottesdienst in der Klosterneuburger Stiftskirche, dem der Propst von Klosterneuburg, Anton Höslinger, vorstand.
©Walter Hanzmann
Gott begegnet uns mit Offenbar-Werden
"Es ist uns gelungen; das männliche Genom zu entschlüsseln, doch es ist nicht möglich das Genom Gottes zu entschlüsseln. Gott ist größer, immer der ganz Andere, manchmal dunkel und unheimlich. Er begegnet uns mit Offenbar- Werden", sagte der Hütteldorfer Pfarrer Cliff Pinto bei der 348. Gelöbniswallfahrt der Pfarre Hütteldorf nach Pottenstein vor den 35 Wallfahrer in der Pottensteiner Maria Trost im Elend-Wallfahrtskirche am 31. Mai 2026.
©Franz Vock
40-jähriges Priesterjubiläum
Am Sonntag den 31. Mai 2026 wurde Herrn Pfarrer Mag. Eugeniusz Christoph Kowalczyk bei einen feierlichen Gottesdienst zum 40-jährigen Priesterjubiläum ganz herzlichst gratuliert vom PGR-Jedenspeigen und Sierndorf, Bürgermeister Alfred Kridlo, Senioren Jedenspeigen-Sierndorf und dem Kirchenchor. Herzlichen Dank für seine Tätigkeit als Priester in unseren Pfarren und Gottes reichsten Segen.
©Pfarren Jedenspeigen und Sierndorf
Lange Nacht der Kirchen am 29. Mai
Von der Kirche in Nußdorf machte sich eine Wallfahrtsgruppe auf den Weg zum Kahlenberg. In einer Andacht beteten wir für den Frieden auf der Welt und zur Mutter Gottes um ihre Hilfe. „Wir sollten viel mehr beten und bitten, da es immer mehr Kriege gibt,“ bat uns Pater Roman. Bei der anschließenden Prozession begleiteten uns viele BesucherInnen, die gemeinsam mit den Kindern Luftballons mit Friedensbotschaften in den Himmel steigen ließen. Pater Roman segnete die Stadt Wien und ihre Bewohner. Die anschließende Agape ließ den sonnigen Tag ausklingen.
©
Keine Schönwetter-Christen
Bei Sonnenschein kann man leicht Wallfahren gehen. Für die Sternwallfahrt beim Ödendorfkreuz inmitten der Felder des Weinviertels wurde zu 95 % Regen angesagt. Feldwege sind bei Regen sehr schlecht passierbar, egal ob mit Rad, Auto oder Traktor. Trotz der sehr schlechten Wettervorhersage und Regenradar kamen die Menschen zum Kreuz. Ein paar Tropfen kamen bei der Andacht, doch alle hielten durch und es wurde gemeinsam mit Pfarrer Johann Kovacs und Pfarrer Ikenna Okafor gesungen und gebetet, für den Frieden, die Politik, gegen Krankheit, Einsamkeit und Not. Bei der Agape wurde kurz der Regenschirm aufgespannt und alle kamen trockenen Fußes gesegnet nach Hause.
©Pfarre
Röschitz: Priester vs. Winzer trotzten der Regenschlacht
Das Spiel in Röschitz (Weinviertel) begann gestern mit einer Segnung der neuen dressen der Winzer Nationalmannschaft durch den örtlichen Pfarrer Pater Thomas, da die Winzer diese Woche zur EM nach Italien reisen und dafür allen Segen gebrauchen können. Den Segen von oben gab es in Form von einen starken Regenguss, der die erste Halbzeit nach 36 Minuten abbrechen lassen musste, berichtet der Perchtoldsdorfer Kaplan und Kapitän der Priester, Michael Semmelmeyer. Aber nachdem das Unwetter vorbei war, konnte die restliche Zeit ohne weitere unterbrechung fertig gespielt werden. Bis dahin schlugen sich die Priester gegen die doch sehr jungen und spielerisch starken Winzer recht gut. Nach der Unterbrechung konnten die Himmelskicker aber nicht mehr mit den Winzern mithalten. das Spiel endete 7:1 für die Winzer. Bei der Charity Aktion, wo für jedes Achterl und jede Flasche Wein, die die Winzer zur verfügung stellten, sowie durch Spenden und patronatsübernahmen Geld für eine sozialtherapeutische Wohngemeinschaft in Roseldorg gesammelt wurde, konnten nach dem Spiel über 1400 Euro übergeben werden.
©Ernst Semmelmeyer / Wolfgang Zarl
Plötzlich: Mensch – erfolgreiche Performance
Mehr als 600 Personen haben die erfolgreiche Aufführung von Plötzlich: Mensch in den Pfarrkirchen Korneuburg, Laa und Großrußbach gesehen. Eine letzte Gelegenheit gibt es noch am Do., 11. Juni in der Pfarrkirche Mistelbach. In der Verbundenheit zum Gegenüber finden vier Artistinnen eine heilsame Antithese zu den Zersplitterungen unserer Zeit. Objektmanipulation, Luft-Artistik, Live-Musik und Projektionen verschmelzen zu einem berührenden Gesamtkunstwerk menschlicher Tiefe – eine poetische Performance für Jung und Alt, die verbindet und bewegt.
©Pfarre Laa/Thaya

Was war los in Wien und Niederösterreich?

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