Mutig und mutwillig

Ihnen gesagt
Ausgabe Nr. 45
  • Meinung
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Zu Halloween wurden extra gestaltete Süßigkeiten gefährlich manipuliert.
Zu Halloween wurden extra gestaltete Süßigkeiten gefährlich manipuliert. ©iStock
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Chefredakteurin Sophie Lauringer schreibt über die gefährlich manipulierten Süßigkeiten, die zu Halloween an Kinder verteilt wurden.

Im November begleiten uns einige populäre und zurecht beliebte Heilige: Nach dem Allround-Einstieg zu Allerheiligen und Allerseelen folgen Martin, Leopold und Elisabeth. Menschen unterschiedlicher Zeiten mit ganz anderen Lebensaufgaben. Aber sie haben einiges gemeinsam und das darf uns heute auch gefallen: Aus ihrem Glauben heraus haben sie gehandelt. 

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Der Soldat und der Bettler

Der Soldat, der einen Bettler nicht übersieht. Der Politiker, der Kloster gründete, die bis heute bestehen – eine Jahrtausendleistung. Die Königstochter, die mehr im Anpacken ihren Lebensauftrag fand. Die Caritas mit ihren vielen Charismen ist heute eine der populärsten Institutionen der katholischen Kirche – wie viel würde ohne ihre praktische Hilfe in Österreich und weltweit fehlen? 

Gefährliche Süßigkeiten

Und dann hören wir von den Folgen eines vorangegangenen, bei Kindern so beliebten Festes: Zu Halloween wurden extra gestaltete Süßigkeiten gefährlich manipuliert. Was soll denn das? Ich gebe an dieser Stelle zu: Ich habe nie einer Kindergruppe zu diesem sinnbefreiten Fest der Untoten Süßigkeiten geschenkt oder meine Tochter bei einem dieser Umzüge begleitet. Ich finde diesen Klamauk unmöglich und sehe darin eine reine Geschäftemacherei. 

Verletzungen von Kindern durch manipulierte Süßigkeiten

Aber, wes Geistes Kind ist am Werk, wenn Verletzungen von Kindern in Kauf genommen werden, um eine Missbilligung zum Ausdruck zu bringen? Ebenfalls unmöglich finde ich die Hackerangriffe, durch die Lebensmittel in Tiefkühlregalen durch Überhitzung verderben. Welche Ideen hinter diesen Taten stecken? Schade, dass Menschen heute anderen so mutwillig schaden!

Zum Schluss: Wünschen wir den Jüngsten nun ein schönes Martinsfest mit guten Kipferln, die bitte geteilt werden (dürfen).

Autor:
  • Sophie Lauringer
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