Hallelujah oder Papst am Stiel

Ihnen gesagt
Ausgabe Nr. 26
  • Meinung
Autor:
Die frühere peruanische Diözese von Leo XIV. finanziert Sozialprojekte mit einer besonders findigen Idee
Die frühere peruanische Diözese von Leo XIV. finanziert Sozialprojekte mit einer besonders findigen Idee: Ein Papst-Eis. ©Vatican News

Chefredakteurin Sophie Lauringer verrät, wie Sozialprojekte in der früheren Diözese von Leo XIV. mit einem Eis am Stiel finanziert werden und wie ein Eis namens "Hallelujah" uns den Sommer versüßt.

Die frühere peruanische Diözese von Leo XIV. finanziert Sozialprojekte mit einem päpstlichen Eislutscher. Richtig gelesen! Robert Francis Prevost war von 2015 bis 2023 Bischof von Chiclayo im Nordwesten Perus. Viele der damals von ihm begründeten Sozialprojekte erhalten nun wieder neuen Schwung. Besonders lustig ist die Idee schon: Die frostige Süßigkeit in weißer Schoko-Hülle ist einem Brustbild des Papstes mit Mitra nachgebildet, samt Schild „LEON XIV“, wie das Portal Vatican News berichtet. Der Verkauf von „Papaleta“ (von „Papa“ für Papst und „Paleta“ für Eis am Stiel) soll Geld für ein Unterrichts- und Spielzimmer für bedürftige Kinder in der Pfarre San Juan Apóstol bringen. Wenn das nicht eine gelungene Fundraising-Kreation ist! Und wer wollte in diesen Hochsommertagen nicht Abkühlung mit Gutem verbinden? 

Werbung

Hallelujah!

Wir wissen nicht, ob Leo XIV. den päpstlichen Eislutscher verkosten konnte. Süßem dürfte er prinzipiell nicht abgeneigt sein. Zuletzt ging ein Video viral, in dem er von einem kleinen Mädchen bei der Generalaudienz ein bereits angebissenes Keks geschenkt bekam. Der Papst hat es auch gleich aufgegessen. Wir haben aber für Sie ein Eis-Rezept bereit mit dem nicht unbescheidenen Namen Hallelujah! Gönnen Sie sich Ihre extra heilige Portion: mehr dazu auf Seite 15.
 

Hirtenhund goes online

Und in eigener Sache: Der Hirtenhund kümmert sich im Juli um seine Schäfchen im Urlaub. Dazu wünschen wir ihm beste Erholung, auf dass ihm die Ideen nicht ausgehen. Er bittet mich, Ihnen in der Zwischenzeit auszurichten: „Ihnen ein paar erholsame Wochen – wir hören und lesen uns wieder im August!“ Ein letztes Mal bellt er online seine Grüße: 
▶ dersonntag.at/hirtenhund
 

Autor:
  • Sophie Lauringer
Werbung

Neueste Beiträge

| Leben
Erinnerungen eines 96-Jährigen Wieners

1929 geboren, hat Franz Winter in den vergangenen Jahrzehnten viel erlebt. In Sankt Johann Nepomuk (Wien 2) wirkte Winter jahrzehntelang im pfarrlichen katholischen Bildungswerk. Und einmal pilgerte er mit dem damaligen Kaplan Josef Grünwidl nach Mariazell. Jetzt hat Winter ein Buch über sein Leben geschrieben.

| Heiter bis heilig
Anekdoten

Mitten in der Fastenzeit hatte die Autorin dieser Kolumne einen Termin bei einem Pfarrer im Dekanat Gänserndorf. Der Pfarrer liebte seine Arbeit und die Menschen.

| Leben
Musikprojekt

Die Junge Kirche unterstützt das Projekt Laetare, das brasilianische Melodien nach Wien bringt.