Der Papst wedelte 100 Mal
Anekdoten
Besonders liebte Johannes Paul II. eine Sportart, deren Ausübung in Rom völlig unmöglich war: Skifahren. Das nächstgelegene Skigebiet war rund 150 km entfernt in Ovindoli. Dabei wurde er stets von engen Mitarbeitern begleitet, die ihn in einem unauffälligen Auto aus dem Vatikan fuhren und sich oft eine Zeitung vors Gesicht hielten, um ihn abzudecken. Der Papst freute sich beim ersten Mal ganz besonders. Sein Sekretär Dziwisz zitierte ihn: „Wir haben es getan!“
Papst im Skianzug
Der Papst kleidete sich unauffällig wie ein durchschnittlicher Wintersportler und trug eine Sonnenbrille. Zur Sicherheit stand in der Schlange beim Skilift ein Vertrauter hinter und ein weiterer vor ihm.
Enttarnt
Nur einmal ist er von einem etwa zehn Jahre alten Buben erkannt worden. Er rief: „Der Papst, der Papst!“ Er wurde aber zu seinen Freunden zurückgeschickt. Erst auf spätere Ausflüge sind Polizisten aus dem Vatikan mitgekommen. Die sind in ihren Uniformen hinter ihm die Pisten hinuntergewedelt.
Das Kunststück, heimlich Ski zu fahren, soll Papst Johannes Paul II. mehr als 100 Mal geglückt sein.
Buchtipp: Beten, Herr Pfarrer!
Weitere lustige Anekdoten finden Sie in "Beten, Herr Pfarrer!" von Bernadette Spitzer.
Beten, Herr Pfarrer! – Anekdoten zwischen Alltag und Altar. Von Bernadette Spitzer, 176 Seiten, ISBN: 978-3-85351-332-3, EUR 27,00