Schweizer Garde: In Blau–Gelb–Rot treu für den Papst
SONNTAGs-JauseNicht mehr als 135 Soldaten gibt es in der Schweizer Garde es in der kleinsten Armee der Welt: Einer von ihnen ist Vizekorporal Claude Frei. Die Voraussetzungen sind klar umrissen.
Die Schweizer Garde schützt den Papst
Die gut ausgebildeten Soldaten müssen bei ihrer Aufnahme katholisch, getauft, gefirmt und ledig sein. Sie haben eine abgeschlossene Berufsausbildung, eine Größe ab 1,74 Meter, dazu einen guten Leumund, die Führerscheinprüfung und die Schweizer Staatsbürgerschaft. Sie gelten als die besten Personenschützer und versprechen dem Papst die Treue bis in den Tod.
Papst Franziskus hatte eine besondere Nähe zur Schweizer Garde
Vize-Korporal Claude Frei, Bürger von Diepoldsau-Schmitter (SG), trat am 1. Juni 2020 in das Korps der Päpstlichen Schweizergarde ein. Vor seiner Anstellung im Vatikan absolvierte Vize-Korporal Claude Frei eine Lehre als Polymechaniker-Maschinenbauer in Heerbrugg (SG). Gardistinnen gibt es aktuell nicht, die Entscheidung darüber muss aber Papst Leo treffen.
Ein besonderes Andenken bewahrt Claude Frei dem verstorbenen Papst Franziskus: „Er hatte eine besondere Nähe zu uns und war sehr herzlich.“
Shoppen bei der Schweizer Garde
Was jausnen die Schweizer Gardisten? Sehr gerne Schokosnacks wie Ovo Rocks oder die traditionellen, harten Willisauer Ringli. Eine gute italienische Kaffeemaschine gibt es jedenfalls auch in der Gästemensa der Kaserne. Ein Geheimtipp ist der Shop in der Kaserne direkt bei der Porta Santa Anna, in dem diverse Fanartikel angeboten werden.