Potpourri: Diözesaner Rückblick 14

Sehenswert
Ausgabe Nr. 14
  • Chronik
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Heilige Öle schenken Gottes Energie
Auf die energiespendende Kraft der Sakramente speziell in Krisenzeiten und Zeiten der Niedergeschlagenheit hat Erzbischof Josef Grünwidl bei der Chrisammesse am 30. März im Stephansdom hingewiesen. „Die heiligen Öle wollen uns Gottes Energie schenken, dem Leben Glanz verleihen und Balsam für die Seele sein“, sagte Grünwidl. Das Katechumenenöl wurde für die Salbung der Taufbewerberinnen und Taufbewerber geweiht, das Krankenöl für die Krankensalbung zur Stärkung, Belebung und Heilung an Leib und Seele. Der Chrisam wird verwendet zur Salbung bei den Sakramenten der Taufe, Firmung, Priester- beziehungsweise Bischofsweihe sowie bei der Weihe von Altären, Kirchen und Glocken. Der Erzbischof hauchte bei der Weihe über den Chrisam (Bild) und betete das Weihe-Hochgebet.
©Erzdiözese Wien/Stephan Schönlaub
„Lieb weiter, egal wer sich entgegenstellt ...“
„Geh weiter, egal was geschieht. Leb weiter, egal was dich (be-)hindert. Lieb weiter, egal wer sich entgegenstellt, denn Kreuz und Grab sind nicht das Ende, sondern Durchbruch zum Jubel über die Heilstat des Herrn“: Dies beteten über 50 Besucherinnen und Besucher – darunter Gehörlose und Rollstuhlfahrerinnen und -fahrer – trotz Temperatursturzes und Kälte am Ende des traditionellen barrierefreien Simon-von-Cyrene-Kreuzwegs in Stift Heiligenkreuz. Der besondere Kreuzweg am 27. März, zu dem die Katholische Männerbewegung Heiligenkreuz eingeladen hatte, stand unter der Leitung von Pfarrer Bernhard Mucha und dem Heiligenkreuzer Abt Maximilian Heim.
©Franz Vock
Tag des Lehrlings: Junge Fachkräfte im Mittelpunkt der Kirche
Der „Tag des Lehrlings“, koordiniert und veranstaltet von den diözesanen Schulämtern St. Pölten, Wien und Eisenstadt, machte heuer Station im Stift Melk. Über 400 Lehrlinge und Entscheidungsträger aus Bildung, Wirtschaft und Gesellschaft kamen aus den Bundesländern Niederösterreich, Burgenland und Wien zusammen, um unter dem Motto „Offen sein und begegnen“ die Lehrlinge in ihren vielfältigen Berufen und Talenten zu würdigen. Abt Ludwig Wenzl hob die zentrale Rolle der Ausbildung hervor: „Ausbildung bedeutet nicht nur Lernen im Klassenzimmer oder in der Werkstatt. Sie heißt auch, Fragen zu stellen, Verantwortung zu übernehmen und Neues auszuprobieren.“ Dabei gehe es vor allem darum, offen zu sein, in Bewegung zu bleiben und den eigenen Lebensweg aktiv zu gestalten. „Wir sollen nicht die Asche der Vergangenheit anbeten, sondern das Feuer der Zukunft weitertragen“, so der Abt. Zudem gab es auch Zeit für Gespräche mit den Benediktinern im Barockkeller sowie individuelle Begegnungen mit MitarbeiterInnen des Stiftes und exklusive Sonderführungen. Der „Tag des Lehrlings“ ist die am längsten kontinuierlich stattfindende kirchliche Veranstaltung für Lehrlinge europaweit.
©Diözese Sankt Pölten

Was war los in Wien und Niederösterreich?

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