Potpourri: Diözesaner Rückblick 12

Sehenswert
Ausgabe Nr. 12
  • Chronik
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Der Klassiker
Schon 1987 gestalteten verschiedene Gruppen der Pfarre Hütteldorf (Wien 14) zu den Evangelien der Fastensonntage des Lesejahrs A ein „klassisches“ Fastentuch. Links unten beginnend, zeigt es am 1. Fastensonntag wirre Linien, die die Versuchungen Jesu in der Wüste darstellen. Im Uhrzeigersinn weiter betrachtet, endet es unten Mitte mit Ostern: Im Kreuz ist Heil – es gibt Hoffnung.
©Franz Vock
Schrift in Latein und Aramäisch
Das diesjährige Gallbrunner Fastentuch thematisiert all das, was täglich auf uns einwirkt – Sorgen, Krisen und Belastungen. Über allem steht jedoch das Kreuz als Zeichen der Hoffnung und des Heils. Die Schriftzüge in Latein und Aramäisch nehmen Bezug auf die letzten Gebete Christi und verleihen dem Werk dadurch besondere Tiefe. Gestaltet wurde das Fastentuch von Christoph Wallner, Organist in mehreren Pfarren im Bezirk Bruck an der Leitha.
©Pfarre
Optische Linsen und Spiegel
Vor mehr als zehn Jahren haben die Frauen der Anima-Gruppe der Pfarre Rossau (Wien 9) ein Fastentuch genäht und damit das Altarbild für sechs Wochen verhüllt. Heuer regt die österliche Bußzeit durch ein neues künstlerisches „Fastentuch“ dazu an, neue Wege zu gehen. Es ist kein Stofftuch, sondern ein fester Rahmen, bestehend aus Fragmenten von optischen Linsen und Spiegeln. So kann man der Brechung des Lichts folgen und sich in einen Lichtstrahl versenken, der in die eigenen Tiefen führt.
©Michael Fritscher

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