Pornos: Papst-Sager provoziert

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Ausgabe Nr. 43
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Papst Franziskus Aussage zu Pornografie im Internet führte zu Empörung.
Papst Franziskus Aussage zu Pornografie im Internet führte zu Empörung. ©istock

Über 107 Kommentare erreichten uns in diesen Tagen via Facebook. Eine Aussage des Papstes motivierte viele Leserinnen und Leser online dazu ihre Meinungen mitzuteilen.

Es war ein Sager unseres Papstes, der unserer Erfahrung nach selten um Sager verlegen ist: Franziskus warnte bei einer Begegnung angehende und junge Priester vor Pornografie im Internet „Es ist ein Laster, das so viele Menschen haben, so viele Laien, aber auch Priester und Nonnen. Der Teufel kommt von dort.“

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Das "reine Herz" gegen Pornos

Nach eingehender Diskussion in der Redaktion haben wir uns dazu entschlossen, keine Reaktionen abzudrucken. Sie gehen von Anklage, Spott und Häme über den Rat zum Kirchenaustritt bis zu Lob für Franziskus. Ein Nachsatz der Papst-Ansprache ist meiner Meinung eine Veröffentlichung wert: „Das reine Herz, das jeden Tag Jesus empfängt, kann diese pornografischen Informationen nicht empfangen.“ Daher rief Franziskus dazu auf, die pornografischen Inhalte zu löschen. „Recht so“, möchte ich kommentieren, gleichzeitig frage ich mich, warum der Papst diese Selbstverständlichkeit eigentlich vor Seminaristen und jungen Priestern extra betonen muss?

Papst-Ratschlag zu Pornos

Aber es wäre nicht Papst Franziskus, wenn er nicht noch einen guten Ratschlag mit auf den Weg geben würde: Er ermutigte dazu, die sozialen Netzwerke als Kommunikationsmittel zu nutzen. Wir vom SONNTAG machen das nach unseren Ressourcen bereits seit einiger Zeit. Auf unserem Facebook-Profil lesen Sie weitaus mehr als nur den provokanten Papst-Aufreger. Vielleicht wollen auch Sie einmal kommentieren, wir freuen uns: facebook.com/DerSONNTAG.Wien

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Autor:
  • Sophie Lauringer
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