Podcast: Andreas Unterberger

SONNTAGs-Jause
Ausgabe Nr. 68
  • Sonntagsjause
Autor:
Sophie Lauringer mit Andreas Unterberger beim gemeinsamen Ansehen von Fotografien von Auguste Unterberger.
Historische Familienfotos: Sophie Lauringer stöbert gemeinsam mit Andreas Unterberger durch alte Fotografien seiner Mutter Auguste Unterberger. ©Sophie Lauringer
Kardinal König mit Auguste Unterberger.
Eines der alten Familienfotos zeigt Auguste Unterberger gemeinsam mit Kardinal Franz König. ©privat/Familie Unterberger
Auguste Unterberger mit Schülerinnen im Turnsaal der Dominikanerinnen.
Direktorin im Gymnasium der Dominikanerinnen: Auguste Unterberger mit ihren Schülerinnen. Ihre Lehrberechtigung hatte sie 1947 wieder erhalten. In der Zeit des Nationalsozialismus wurde ihr diese entzogen, da sie als Regimegegnerin galt. ©privat/Familie Unterberger

Der bekannte Journalist Andreas Unterberger, früherer Chefredakteur der Presse und der Wiener Zeitung, schildert in der SONNTAGs-Jause die bewegenden Stationen im Leben seiner Mutter Auguste.

Geboren 1907 als Auguste Weber setzt die Tochter eines Wiener Greißlers den Besuch des Gymnasiums und das anschließende Lehramtsstudium durch. Die kluge, beherzte Junglehrerin ist selbstverständlich katholisch und schließt sich in den 1930er-Jahren der Vaterländischen Front an. Als einzige Frau gehört sie deren Vorstand an.

Werbung

Gläubig, patriotisch, emanzipiert

Dieses Engagement wird 1938 mit der Machtübernahme der Nationalsozialisten gefährlich. Sie verliert ihre Arbeit, die Eltern verstecken sie und Auguste nimmt den Heiratsantrag des verwitweten Rechtsanwalts Andreas Unterberger an. Dieser Namenswechsel schützt sie unbewusst vor weiteren Verfolgungen.

1947 geht sie zurück in den Schuldienst, zuletzt wird sie Direktorin am Gymnasium der Dominikanerinnen. Eine SONNTAGs-Jause zum Muttertag – sie hatte fünf Stieftöchter rund drei Söhne – und zum Ende des Zweiten Weltkriegs, durch das Auguste Unter­berger wieder rehabilitiert wurde.

Ihr Urenkel und Sohn sprechen über Auguste Unterberger

Portrait von Auguste Unterberger
©Sophie Lauringer

Rezept: Schokoladen-Marmorgugelhupf

 

Zutaten (alle zimmerwarm bereitstellen)
 

  • 40   Gramm Feinkristallzucker

  • 175 Gramm Kochschokolade

  • 2 Teelöffel Backpulver

  • 300 Gramm Mehl glatt

  • 1 Prise Salz

  • 200 Milliliter Schlagobers

  • 6 Eier

  • 1 Esslöffel Vanillezucker

  • 275 Gramm Butter

  • Staubzucker zum Bestreuen
     

 

Zubereitung

Das Backrohr auf 175 Grad Ober-/Unterhitze vorheizen. Eine Gugelhupfform mit Butter ausstreichen und Feinkristallzucker ausstreuen.

 

Die Eier einzeln in Tassen aufschlagen. Mehl mit Backpulver mischen und in eine Schüssel sieben.

 

Kochschokolade im Wasserbad schmelzen. In der Zwischenzeit die Butter zusammen mit Zucker, Salz und Vanillezucker cremig aufschlagen, bis sich der Zucker aufgelöst hat.

 

Die Eier einzeln hinzufügen, nach jedem Ei jeweils eine Minute weitermixen, Schlagobers kurz einrühren. Mehl über den Teig sieben und kurz unterheben. Den Teig auf zwei Schüsseln aufteilen.

 

Die geschmolzene Schokolade (lippenwarm!) unter eine Teighälfte rühren.

 

Den hellen Teig in die Form füllen, dann der dunkle Teig darüber. Mit einer durch den Teig ziehen. So entsteht die Marmorierung.

 

Den Teig in den Ofen schieben und 60 Minuten backen, nach 45 Minuten Nadelprobe machen.

 

Etwas ausgekühlt aus der Form stürzen und mit Staubzucker bestreuen.

Autor:
  • Sophie Lauringer
0:00
0:00
Werbung

Neueste Beiträge

Advertorial
Ausbildung am Konservatorium für Kirchenmusik
Diözesankonservatorium

In den drei Ausbildungszweigen "Kirchenmusik", "Lied-Messe-Oratorium" sowie "Neues Geistliches Lied“ werden Schülerinnen und Schüler auf die vielfältigen Aufgaben, als Kirchenmusikerinnen und Kirchenmusiker vorbereitet.

| Spiritualität
Himmel & Erde

Wir steuern den Frühling an! Wer freut sich nicht auf die kleinen Knospen und Blüten? Einige dieser ersten aufblühenden Pflanzen stellen wir in unserem Magazin vor. Wir haben uns auch mit dem Fasten beschäftigt. Ein Überblick über unsere Beiträge im Frühjahrsmagazin.

| Theologie
Palmzweige, Fußwaschung & Auferstehung

Die Karwoche gleicht einer spirituellen Achterbahnfahrt: vom jubelnden „Hosanna“ des Palmsonntags bis zum erlösenden „Halleluja“ der Osternacht spannt sich ein Bogen voller Dramatik, Stille und Hoffnung. Wer diese Tage bewusst mitfeiert, erfährt das Christentum in seiner tiefsten Dichte – als Weg durch Dunkelheit und Leid hin zu neuem Leben.