In Hadres verschwinden Untermieter

Tradition Pfarrtheater
Ausgabe Nr. 2
  • Kunst und Kultur
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Theatergruppe Hadres: Kriminalstück mit gesellschaftspolitischer Brisanz.
Theatergruppe Hadres: Kriminalstück mit gesellschaftspolitischer Brisanz. ©Theatergruppe Hadres

Mit dem Stück „Die verschwundenen Untermieter“ setzt die Theatergruppe Hadres auch heuer die erfolgreiche Tradition des Pfarrtheaters in Hadres mit guter Unterhaltung fort.

Für 2025 haben wir uns mit ,Die verschwundenen Untermieter‘ bewusst für ein Kriminalstück entschieden, das gleichzeitig auch gesellschaftspolitische Themen widerspiegelt“, sagt Regina Weber von der Theatergruppe Hadres: „Auf witzige Art und Weise wird die Sehnsucht nach Beziehung thematisiert.

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Pfarrtheater in Hadres

Das Stück entführt uns 30 Jahre in die Vergangenheit, in eine Zeit ohne Handys und Internet, und beleuchtet stark überzeichnet aktuelle Themen innerhalb von Gesellschaftsstrukturen, Familien und Beziehungen. Die Menschen suchen nach Nähe, Gefährten und Lebenspartnern – nach Verbindlichkeit. Gleichzeitig bieten die familiären Strukturen einen stabilen Rahmen, auch oder gerade dann, wenn diese Sehnsüchte nicht erfüllt werden können.“ 
 

Die ersten Aufführungen des Pfarrtheaters

Die ersten Aufführungen waren vor über 70 Jahren im Gasthaus Hochmayer. Bald aber wurde in den Pfarrsaal Hadres gewechselt, weil dort eine neue Bühne entstand und gebaut wurde, berichtet Christoph Fürnkranz: „Unter der Leitung von Dechant Willibald Steiner sind dort jahrzehntelang zeitgenössische und gesellschaftskritische Stücke aufgeführt worden. Die Theatergruppe entstammt der Katholischen Jugend, die Bewirtung bei den Aufführungen wird durch den Pfarrgemeinderat durchgeführt.“ 
 

Pfarrtheater für einen guten Zweck

Gespielt wird übrigens für einen guten Zweck: „Der Reinerlös unserer Aufführungen wird für den Erhalt des Pfarrsaals sowie für wohltätige Zwecke aufgewendet“, ergänzt Bettina Lillich-Kothmayer: „Wir möchten ausdrücklich darauf hinweisen, dass wir auf festgelegte Eintrittspreise verzichten, stattdessen erbitten wir freiwillige Spenden. Unser Bestreben ist es, Spaß und gute Unterhaltung für alle Menschen zugänglich zu machen – unabhängig von finanziellen Möglichkeiten.“ 

Autor:
  • Stefan Kronthaler
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