Mit Zuversicht ins neue Arbeitsjahr

Ihnen gesagt
Ausgabe Nr. 35
  • Meinung
Autor:
Kalender voller Pins
Die Erholung ist nach dem Sommer dahin, wir haben beruflich und privat wieder volle Terminkalender. ©baona
Stau auf der Autobahn
Wir können uns schon auf weniger Parkplätze, mehr Staus und volle Öffis freuen. ©deepblue4you

Mit frischem Elan ins neue Arbeitsjahr: Trotz voller Terminkalender, starker Kritik an der Kirche und dem alltäglichen Stress, bleibt der Blick nach vorne positiv.

Liebe Leserinnen und Leser, gleich zu Beginn drücke ich die virtuelle Starttaste und versichere, dass dieses Mal der Text ausschließlich von mir, ganz ohne Hilfe irgendeiner künstlichen Intelligenz geschrieben ist. Es soll bei diesem einmaligen Versuch bleiben, denn der SONNTAG berichtet und kommentiert von und für Menschen.

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Das neue Arbeitsjahr beginnt

Warum drücke ich nun die Starttaste? Das neue Arbeitsjahr läuft mit dem 1. September so richtig an. Wir können uns also gleich aufs Jammern verlegen: Es gibt weniger Parkplätze und mehr Staus – für jene, die noch zugeben, dass sie Autofahren. Die Öffis sind überbordend voll – sind eigentlich alle Baustellen entlang des Netzes fertig geworden? 

Sommerliche Debatten rund um die Kirche

Die Erholung ist dahin, denn wir haben volle Terminkalender, beruflich und privat in den Gemeinden, Vereinen und Gruppen. Nach den durchgetakteten Sommertheatern besuchen wir wieder die Vorstellungen unserer regulären Abonnements. Ach ja, dann gibt es da noch die Kirche. Die wurde mir während des Sommers vorzugsweise schlechtgeredet. Zu wenig Frau, zu viel Patriarchat, mieselsüchtige Kirchenlehrer (natürlich nur Männer), Jesus wird nicht „divers“ genug betrachtet (da geht es übrigens um sein Geschlecht als Mann!) und so fort. 

Mit Optimismus in die Zukunft

Da würde ich am liebsten gleich die Stoptaste drücken. Aber ich tue es nicht, denn ich freue mich auf das Kommende, auf die Begegnungen, auf die Feiern, auf die Menschen, die ich wiedersehe und auf die vielen bereichernden Momente, die ich eben auch in der Kirche erlebe und diesen Sommer erleben durfte. Einmal spule ich kurz zurück nach Padua, wo ich vor wenigen Tagen wieder einmal für ein Gebet beim heiligen Antonius war. Bin ich eine naive Frömmlerin oder eine hoffnungslose Optimistin? Ich lasse mir die Kirche jedenfalls nicht schlechtreden und drücke noch einmal die Starttaste. Und Sie?

Autor:
  • Sophie Lauringer
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