Die Tagespresse: Echt jetzt?
SONNTAGs-Jause
Fritz Jergitsch dachte, dass die Redaktion des SONNTAG direkt im Stephansdom ist – das ist keine Satire. Seine von ihm gegründete Tagespresse hingegen schon.
Die Tagespresse zählt 18.000 Follower auf Facebook
Das Online-Medium hat mittlerweile 18.000 Follower auf Facebook mit reinen Falschmeldungen, die manchmal aber wirklich geglaubt werden. Zum Beispiel das Känguru Keuschi, das angeblich im Auftrag der Kirche zur Enthaltsamkeit aufrufen sollte. Die Erzdiözese Wien nahm es aber sportlich mit einer augenzwinkernden Klarstellung.
Realsatire überholt manchmal die Redaktion der Tagespresse
Die Realsatire überholt die Redaktion selbst, wie beispielsweise der Wechsel der damaligen Grünenchefin Eva Glawischnig zum Glücksspielanbieter Novomatic. Hier kapitulierte selbst die Tagespresse und brachte die Original-Meldung der Nachrichtenagentur APA.
Der wahnsinnige Alltag in der Tagespresse
Zur Jause gibt es Tee, um das reichhaltige Essen nach Weihnachten auszugleichen. Die Fastenzeit ist für ihn aber kein Thema, daher kann man Fritz Jergitsch auch vorab mit einem Faschingskrapfen nicht locken. Mit erzwungenem Humor in der närrischen Zeit hat er Schwierigkeiten, da schon lieber der wahnsinnige Alltag in der Tagespresse.
Rezept: Fastentee
Zutaten (250 Milliliter):
- 50 Gramm Fenchelsamen
- 30 Gramm Anis
- 20 Gramm Kümmel
- Agavendicksaft oder Honig
- Teefilter oder Teesieb
Zubereitung:
Fenchelsamen, Anis und Kümmel in einen Mörser etappenweise mörsern.
Anschließend alle Zutaten in eine Schüssel geben und gut vermischen.
Die Fenchel-Anis-Kümmel-Tee Mischung nun in ein luftdichtes Gefäß füllen.
Zwei Teelöffel von der Teemischung in einen Teefilter oder in ein Teeei geben und mit 250 Milliliter kochendem Wasser übergießen.
Den Tee nun für zirka fünf bis sieben Minuten ziehen lassen, anschließend das Teeei oder den Beutel entfernen.
Das Rezept stammt von der Online-Plattform eat.de
Buchtipp: Heulen hilft uns auch nicht weiter
Globalisierung und Digitalisierung haben Wohlstand gebracht – und zugleich Spaltung, Angst vor Statusverlust und politische Wut. Rechtspopulisten von Trump über Weidel bis Kickl nutzen diese Verwerfungen für einfache Antworten, die keine Lösungen sind. Dieses Buch zeigt, wie Globalisierung und soziale Medien den Populismus befeuern, und warum demokratische Parteien so schwach reagieren.
Fritz Jergitsch, „Heulen hilft uns auch nicht weiter", Residenz-Verlag, 2026, 256 Seiten, ISBN: 9783701736560, EUR 26,-
Termintipp:
Die Show von Fritz Jergitsch, "Planet Tagespresse" gibt es an folgenden Tagen zu sehen:
- 20. März 2026, Vöcklabruck: Stadtsaal Vöcklabruck, 19:30 Uhr.
- 18. April 2026, Salzburg: ARGEkultur, 20:00 Uhr.
- 21. April 2026, Wien: Rabenhof, 20:00 Uhr.
- 29. April 2026, Amstetten: Pölz-Halle, 19:30 Uhr.
Gewinnspiel
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