Alles für Strauss

Sonntags-Jause
Ausgabe Nr. 43
  • Sonntagsjause
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Charmanter Amateur, was die Musik betrifft: Eduard Strauss genießt einen andalusischen Apfelkuchen.
Charmanter Amateur, was die Musik betrifft: Eduard Strauss genießt einen andalusischen Apfelkuchen. ©Isabella Karmazin
Anlässlich des 200. Geburstags von Johann Strauss Sohn, war der Urgroßneffen des Walzerkönigs, Edi Strauss, in der SONNTAGs-Jause zu Gast.
Anlässlich des 200. Geburstags von Johann Strauss Sohn, war der Urgroßneffe des Walzerkönigs, Eduard Strauss, in der SONNTAGs-Jause zu Gast. ©Isabella Karmazin

Am 25. Oktober 2025 jährt sich der 200. Geburtstag des legendären Wiener Komponisten Johann Strauss. In der SONNTAGs-Jause vom 26. 10. 2025 spricht der SONNTAG mit Eduard Strauss, dem Urgroßneffen des Walzerkönigs! Zur Jause gab es einen andalusischen Apfelkuchen.

Es gibt noch immer etwas bei Strauss zu entdecken, weiß der beherzte Familien- und Musikforscher Eduard Strauss. Er selbst ist ein direkter Nachfahre von Eduard, sein Vater Eduard II. war der letzte Strauss, der als Dirigent gearbeitet hat.

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Sechs Musiker aus vier Generationen in der Familie Strauss

In der Familie werden übrigens nur die sechs Musiker aus vier Generationen nummeriert. Eduard Strauss entschied sich für einen ganz anderen Weg als seine berühmten Vorfahren und wurde Jurist und Richter. Der Grund: Es sei eine große Belastung als Strauss ein Musiker zu sein. Jurisen hätten es leichter. Eduard, auch Edi genannt, Strauss macht jedoch gerne privat Musik: Er singt in einem Chor.

Seinem Vater hat er immer gerne zugehört. Dieser durfte die Wiener Philharmoniker einmal in Griechenland dirigieren. Seit dem Tod von Eduard II. ist der Familie Strauss die Erinnerung wichtig. Die Strauss-Pflege ist Eduard Strauss zu einer Lebensaufgabe geworden. Warum er manchmal mit seiner Strauss-Forschung das Bild mancher Menschen von dem berühmten Komponisten zerstört, erzählt der Urgroßneffe des Walzerkönigs im Podcast. 

Als ein Walzer von Johann Strauss einen Selbstmord verhinderte

Eduard Strauss schätzt die Musik von Johann Strauss Vater und Sohn. "Es ist eine Musik die zu Herzen geht", so Edi Strauss. Ein berührendes Beispiel: Als sein Vater Eduard in Japan einen Strauss-Walzer dirigiert hat, erhielt er eine Nachricht, dass eine Dame auf ihren damals noch üblichen rituellen Selbstmord verzichtet hat, weil sie die Musik so berührt hatte. 

Walzerkönig Johann Strauss feiert 200. Geburtstag

Wir lüften ein Familiengeheimnis aus dem Domarchiv und hören eine antike Aufnahme des Schatzwalzers, gespielt auf einem Flötenautomat aus dem Schottenstift. Das dort ansässige Gymnasium besuchten übrigens einige Sträusse: Johann Strauss Sohn und sein Urgroßneffe Eduard sowie dessen Söhne.

Auch die Jause ist Familiensache: Susanne Strauss ist eine ausgezeichnete Köchin und hat einen andalusischen Apfelkuchen gebacken. Er hätte hoffentlich auch dem Walzerkönig zum 200. Geburtstag am 25. Oktober geschmeckt.

Happy Birthday, Johann Strauss Sohn!

©iStock/fpwing

Rezept: Andalusischer Apfelkuchen

 

Zutaten:

  • eine Tasse Olivenöl
  • zwei Tassen Mehl
  • eine Tasse Zucker
  • zwei bis drei Eier (je nach Tassengröße)
  • eine Tasse grob gehackte oder geriebene Nüsse
  • einen Kaffeelöffel Zimt
  • vier geschälte, würfelig geschnittene Äpfel (Topaz oder Elstar)
  • Vanillezucker, Backpulver; Salz
  • Rosinen, Rum (wenn gewünscht)


Zubereitung:

Eier mit einer Prise Salz und dem Zucker schaumig rühren (mixen)

Öl langsam einrühren

Mehl und restliche Zutaten unterheben

bei 180 Grad auf mittlerer Höhe zirka eine halbe Stunde backen bis der Kuchen eine schöne Farbe hat (Nadelprobe).

Autor:
  • Sophie Lauringer
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