KZ: Liebe an einem schrecklichen Ort

Unsere Meinung zum Film
Exklusiv nur Online
  • History
Autor:
Franz Wunsch und Helena Citron
Franz Wunsch und Helena Citron ©Langbein & Partner Media

„Liebe war es nie“ beruht auf wahren Tatsachen und erzählt die Liebesgeschichte zwischen einem SS-Offizier und einer Gefangenen im KZ.

Der Filmtitel „Liebe war es nie“ ist der Refrain-Text eines alten Schlagerhits des Österreichers Fritz Rotter (Text) und des Ungarn Fred Markush (Musik), beide jüdischer Abstammung. Das Lied wurde in der Haftgeschichte der jungen bildschönen Jüdin Helena Citron während ihrer Gefangenschaft im KZ Auschwitz (sie zählte zu den ersten 1.000 Frauen) zum Wendepunkt. Als der junge aus Wien stammende SS-Offizier Franz Wunsch im KZ Geburtstag feiert, wird Helena Citron aufgefordert, ihm ein Lied vorzusingen. Sie singt „Liebe war es nie“ und Wunsch verliebt sich in die junge Frau und ihre wunderschöne Gesangsstimme.

Werbung

Unfassbare Schicksale im KZ ganz konkret

Wunsch wird zum heimlichen Beschützer Helenas und ihrer Freundinnen. Trotz des hohen Risikos einer Aufdeckung währt die Beziehung der beiden bis zur Befreiung von Auschwitz. Als Helena sieht, wie ihre Schwester Rosa ins Lager gebracht wird und mit ihren beiden Kindern Richtung Gaskammer marschieren muss, wird Wunsch alarmiert, doch nur Rosa überlebt. Die Erzählung dieser familiären KZ Tragödie gehört zu den erschütterndsten Sequenzen des Films.

Autor:
  • Portraitfoto von Agathe Lauber-Gansterer
    Agathe Lauber-Gansterer
Werbung

Neueste Beiträge

| Theologie
Christliche Reise nach Innen

„Die Welt beginnt in dir“: In seinem neuen Buch beschreibt der Moraltheologe Matthias Beck die Grundlagen einer modernen und guten Spiritualität, die beim Einzelnen ansetzt. Die Exerzitien des heiligen Ignatius von Loyola sind für ihn der Weg zu einem gelingendem Leben. Wie kann das klappen?

| Heiter bis heilig
Anekdoten

Anton Bruckner starb am 11. Oktober 1896 in Wien in seiner Dienstwohnung im Kustodenstöckl beim Oberen Belvedere im 3. Bezirk. Seit einigen Jahren wird an seinem Todestag und in seiner Todesstunde um 15:30 Uhr in der Schlosskapelle des Belverdere eine Messe für ihn gefeiert.

| Wien und Niederösterreich
Kardinal im Interview

Drei Jahrzehnte, von 1995 bis 2025, war Kardinal Christoph Schönborn Erzbischof von Wien, 22 Jahre davon auch Vorsitzender der Österreichischen Bischofskonferenz und bis vor wenigen Tagen Ordinarius für die katholischen Ostkirchen in Österreich.