Was Leib und Seele gut tut

Fastenserie mit P. Johannes Pausch
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P. Johannes Pausch und das Logo zur Fastenserie "Was Leib und Seele gut tut"
P. Johannes Pausch begleitet uns durch die Fastenzeit ©Europakloster Gut Aich

Die Fastenzeit bewusst zu gestalten, anders zu leben „als sonst“, hat in den vergangenen Jahren eine regelrechte Renaissance erlebt und das quer durch alle Schichten und alle Altersgruppen.

Mit dem Aschermittwoch, heuer am 22. Februar, beginnt die 40-tägige Fastenzeit. Haben Sie schon Pläne, ob und wenn ja wie sie diese Zeit begehen wollen?

Der Phantasie worauf verzichtet wird, sind ja keinerlei Grenzen gesetzt. Viele nennen Schokolade- oder ganz allgemein gesagt Zucker – Fleisch, Alkohol und Zigaretten als jene Nahrungs- bzw. Genussmittel die in der Fastenzeit ausgeklammert werden.

Manchen geht es weniger um den Verzicht auf leiblichen Genüsse, sondern sie üben sich vielmehr in „digital Detox“ also dem Verzicht auf Smartphone und Computer und all den kleinen und größeren Ablenkungen, die diese elektronischen Geräte mit sich bringen wie Facebook, Whatsapp, Instagram & Co. Andere beschließen während der Fastenzeit öfter und ganz bewusst auf das Auto zu verzichten – Stichwort Autofasten – oder so gut es geht Plastik zu vermeiden.
 

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Ein Gefühl der Leichtigkeit

Viele entscheiden sich aber auch dazu, in der Fastenzeit nicht zu verzichten, sondern ein Mehr in diese Tage einzubauen: Mehr zu beten ist da eine Idee, aber auch mehr in der Bibel zu lesen. Auch ein mehr an Bewegung und Sport steht bei vielen auf der „Fastenliste“. Oder auch ein Mehr an Ordnung in den eigenen vier Wänden.

Klar ist in jedem Fall: Fasten hat das Potential Körper und/oder Geist und Seele zu reinigen und demjenigen, der fastet ein gewisses Gefühl der Leichtigkeit zu geben. Das Fasten geht aber immer über den reinen Verzicht hinaus. Speziell beim religiösen Fasten versucht der Mensch, seinen Geist auf Gott hin auszurichten, ihm im Gebet näher zu sein und ihm zu begegnen.

Impulse aus der Wüste und über Mut

Der SONNTAG macht es sich seit vielen Jahren zum Anliegen, seine Leserinnen und Leser mit einer ganz speziellen Artikelserie durch die Fastenzeit zu begleiten.
2018 stand diese Serie unter dem Motto „Spirituelle Impulse aus der Wüste“. Bruder Andreas Knapp, Buchautor und Mitglied der Gemeinschaft der „Kleinen Brüder vom Evangelium“ des Charles de Foucauld gab dabei Einblicke in seine Erfahrungen, die er bei seinen Reisen durch die Wüste gemacht hatte.

„Trau Dich, es ist Dein Leben“

2019 begleitet Melanie Wolfers, Ordensfrau und Autorin durch die Fastenzeit. Unter dem Titel „Trau Dich, es ist Dein Leben“ sprach sie darüber, warum wir ständig im Leben Mut brauchen und auch darum ringen müssen – selbst wenn wir uns schwer damit tun. Ermutigend war dabei vor allem auch Sr. Melanie Wolfers Blick auf das kleine Wörtchen Mut. Mutigsein, so die Ordensfrau, bedeute für sie, etwas zu tun, obwohl es mir Angst macht, „weil ich etwas vor Augen habe, was ich als richtig erkenne, weil ich etwas anstrebe möchte, was mir wichtig ist.“

Schicksalsschläge, Schuld, Vergebung und Neuanfang

2020 war es Benediktinerpater Martin Werlen, der in der Serie mit dem Titel „Durchkreuzt“ das Thema Schicksalsschläge in den Blick nahm und im Laufe der Fastenzeit nicht nur von seiner eigenen Erfahrung damit berichtet, sondern vor allem auch davon, wie man in solchen Situationen nicht verzweifelt und welche Kraft es bringen kann, gerade in schwierigen Momenten den Glauben (neu) zu suchen und für sich zu entdecken.

Im Jahr 2021 bestritt der Bestsellerautor und Gerichtspsychiater Reinhard Haller die Fastenserie im SONNTAG. Er betrachtete dabei das Thema Schuld und Vergebung aus psychologischer Perspektive.

2022 lag die Fastenserie in den Händen von Barbara Pachl-Eberhart, Autorin, Clownin und Seminarleiterin. Unter dem Titel „Neustart! Wie neu beginnen geht“ gab sie jede Woche eine Fülle an Inspirationen und Impulsen wie Neuanfänge leichter fallen und sprach auch darüber, warum es wichtig ist, immer wieder neu anfangen zu können.

Körper und Seele im Einklang

In diesem Jahr wird nun P. Johannes Pausch, bayrisch-österreichischer Ordenspriester und Gründer und emeritierter Prior des Europaklosters Gut Aich in St. Gilgen am Wolfgangsee und ausgewiesener Kräuterexperte die Leserinnen und Leser des SONNTAG durch die Fastenzeit begleiten. Getreu dem Titel „Was Leib und Seele gut tut“ wird es dabei nicht nur um das körperliche Fasten gehen, sondern auch um den spirituellen Aspekt des Verzichts. Themen wie Reinigung und Heilung, das Miteinander-in-Beziehung-kommen, das Kraft-Gewinnen im Alltag und vieles mehr stehen im Mittelpunkt der achtteiligen Serie. P. Pausch wird dabei aber auch eine Menge Wissen zum Thema Heilpflanzen weitergeben.

Mit dem Fastenabo den SONNTAG kennenlernen

Lesen Sie die Serie zur Fastenzeit mit dem Klostergründer Pater Johannes Pausch und lernen Sie dabei den SONNTAG kennen. Zum einmaligen Preis von nur 8,00 EUR erhalten Sie 8 Wochen lang den SONNTAG. Das Abo endet automatisch. Zum Jahresabo um 69,00 EUR erhalten Sie ein handsigniertes Buch von Pater Johannes Pausch „Meine Kräuterschätze“ als Geschenk.Alle Informationen zum Fastenabo finden Sie unter: dersonntag.at/abo-service

Autor:
  • Portraitfoto von Andrea Harringer
    Andrea Harringer
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