Im Tiefschlaf

Anekdoten
Ausgabe Nr. 6
  • Heiter bis heilig
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Pfarrer Eduard Schipfer erlebte 1988 eine unvergessliche Faschingsnacht.
Pfarrer Eduard Schipfer erlebte 1988 eine unvergessliche Faschingsnacht. ©pixabay

Im Jahr 1988 erlebte Pfarrer Eduard Schipfer aus Ebreichsdorf südlich von Wien eine unvergessliche Faschingsnacht.

Eduard Schipfer war 1988 erst seit kurzem Pfarrer von Ebreichsdorf südlich von Wien. Der gesellige Priester besuchte den Faschingsball seiner – ebenfalls sehr geselligen – Gemeinde.

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Der schlafende Pfarrer zur Faschingsnacht

Er verließ das Fest erst um 5:00 Uhr. Als um 6:30 Uhr der Wecker läutete, um ihn für die Messe um 8:00 Uhr zu wecken, war er im Tiefschlaf und hörte ihn nicht. Der Messbeginn war erst kurz zuvor auf diese Uhrzeit vorverlegt worden – so ein Pech! 

Die verspätete Messe

Um 8:02 Uhr riss ihn eine Mitarbeiterin aus dem Schlaf, die Nachschau nach ihm hielt, wo er denn blieb: „Es warten schon alle in der Kirche!“ Eilig stand er auf. Um 8:30 Uhr, mit 30 Minuten Verspätung, begann die Messe. 

Dank trotz Verspätung

Pfarrer Schipfer war seine Verspätung sehr unangenehm. Umso mehr freute er sich über eine Frau, die nach der Messe zu ihm kam und sich bei ihm bedankte: „Ich habe geglaubt, die Messe beginnt noch immer um 8:30 Uhr. Hätten Sie pünktlich begonnen, hätte ich sie zum Großteil verpasst.“

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Autor:
  • Bernadette Spitzer
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