Hochwasser flutete Pfarrkirchen

Katastrophengebiet NÖ & Wien
Ausgabe Nr. 38
  • Wien und Niederösterreich
Autor:
©Leopoldinum
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Überflutet: die Küche des Überdiözesanen Priesterseminars Leopoldinum–Heiligenkreuz.
Überflutet: die Küche des Überdiözesanen Priesterseminars Leopoldinum–Heiligenkreuz. ©Leopoldinum
Besonders das Bundesland Niederösterreich ist von dem Hochwasser betroffen.
Besonders das Bundesland Niederösterreich ist von dem Hochwasser betroffen. ©istock
Unter Wasser: die Pfarrkirche von Maisbirbaum im Weinviertel.
Unter Wasser: die Pfarrkirche von Maisbirbaum im Weinviertel. ©Pfarre Maisbirbaum
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©Pfarre Maisbirbaum

Die Caritas-Hilfe für die Betroffenen des Jahrhunderthochwassers in Niederösterreich und auch in Wien ist am 15. September voll angelaufen. Dauerregen, orkanartige Sturmböen und Pegelstände, die immer weiter stiegen. Bäche wurden in den vergangenen Tagen zu rauschenden Flüssen. Und aus Flüssen wurden Fluten.

Österreich hat eine starke Tradition der Hilfsbereitschaft und Solidarität. Setzen wir dieser Flut eine große Welle der Menschlichkeit und des Zusammenhalts entgegen“: Dies sagte Kardinal Christoph Schönborn am 15. September: „Die schweren Unwetter, die wir gerade erleben, führen uns schmerzlich vor Augen, wie schnell wir als Menschen an unsere Grenzen stoßen.“ In diesen schwierigen Tagen erfülle ihn umso mehr große Dankbarkeit für den unermüdlichen Einsatz der vielen professionellen und freiwilligen Helferinnen und Helfer, betonte der Kardinal. Besonders berühre ihn auch das Schicksal des verstorbenen Feuerwehrmanns in Niederösterreich: „Meine Gebete gelten besonders auch ihm und seinen Angehörigen.“ Inzwischen sind weitere Todesopfer zu beklagen. 

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Hochwasser Landau fordert Zusammenhalt

Auch Caritas-Europa-Präsident Michael Landau hat allen Einsatzkräften und den vielen Freiwilligen für ihren unermüdlichen Einsatz seinen tiefen Dank ausgesprochen. Er stand im Stephansdom dem Sonntagsgottesdienst am 15. September vor und rief dabei zum gesellschaftlichen Zusammenhalt in dieser schwierigen Situation mit Hochwasser und Sturmschäden auf. „Halten wir zusammen und vergessen wir die Schwächsten nicht“, unterstrich Landau. 
 

Hochwasser in der Pfarrkirche Maisbirbaum

Unter Wasser: die Pfarrkirche von Maisbirbaum im Weinviertel.

Caritas bereitet sich auf nächste Hochwasser-Phase vor

Auf dem Gebiet der Erzdiözese Wien bereitet sich die Caritas bereits auf die nächste Phase der Hilfe vor, betonte Caritasdirektor Klaus Schwertner: „Auf unserem Diözesangebiet earen die Gemeinden Hadersdorf, Grafenwörth, Purkersdorf, Gablitz und Klosterneuburg am stärksten betroffen. Aber auch im Wiener Stadtgebiet fanden Evakuierungen statt. Wir rechnen auch hier mit steigenden Bedarfen für Sofort- und Überbrückungshilfen. Wir haben auch die Hilfe für obdachlose Menschen ausgeweitet und wir sind dabei, unsere Sachspendenlager für die nächste Phase der Hilfe vorzubereiten.“ Klar sei, so Schwertner: „Es wird der Moment kommen, an dem wir die Menschen auch mit Sachspenden unterstützen werden – mit Möbeln, Gewand und Dingen des täglichen Bedarfs. Unser Land kann Krise. Die Caritas kann Krise. Wichtig ist jetzt, dass wir zusammenstehen und füreinander da sind.“ 

Hochwasser in Niederösterreich

Schlagwörter
Autor:
  • Stefan Kronthaler
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